Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Fronleichnam 2019

In den vergangen fünf Jahren wurde Fronleichnam als gemeinsames Fest der beiden Pfarrgemeinden Merchweiler und Wemmetsweiler gefeiert. Start war dabei die feierliche Messe in Merchweiler, das Abschlussfest fand immer an der Begegnungsstätte in Wemmetsweiler statt. Dies ist nicht mehr möglich, da die Begegnungsstätte seit März 2019 geschlossen ist. Deshalb wird Fronleichnam dieses Jahr in beiden Pfarrgemeinden getrennt gefeiert.

Blumenteppich, Grafik von Sarah Frank in Pfarrbriefservice.deFronleichnam in Merchweiler am Donnerstag, 20.06.2019, 10:00 Uhr
Die Feier beginnt mit einer Messe am Rathaus. Die anschließende Prozession geht über die Hauptstraße zum Parkplatz Ecke Poststraße (2. Altar), dann durch die Poststraße zur Seniorenresidenz (3. Altar) und von dort zum feierlichen Schluss mit Te Deum und Segen in die Pfarrkirche Hl. Rosenkranzkönigin.
Im Anschluss wollen wir den Vormittag mit einem gemeinsamen Mittagessen im Kath. Vereinshaus ausklingen lassen. Es gibt Schnitzel mit Pommes frites und Salat für 10,00 €. Essensbons können im Pfarrbüro oder im Anschluss an die Messen in Merchweiler gekauft werden.Monstranz, Grafik von Sarah Frank in Pfarrbriefservice.de

Fronleichnam in Wemmetsweiler am Sonntag, 23.06.2019, 10:30 Uhr
Das Fronleichnamsfest beginnt mit einer Messe in der Pfarrkirche St. Michael. Die anschließende kleine Prozession geht zum Seniorenheim Immaculata, danach wieder zurück zum feierlichen Schluss mit Te Deum und Segen in die Pfarrkirche.

gez. Franz-Josef Kuhn
Pfarreienrat DIREKT

Beide Grafiken: Sarah Frank
In: Pfarrbriefservice.de

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Vorankündigung Speziabend

In diesem Jahr wird es wieder einen Speziabend geben, der am 02. November 2019 im Jugendheim Merchweiler stattfinden wird. Paraguay ist dieses Jahr das Motto unseres Speziabends. Bitte merken Sie sich den Termin vor und lassen Sie sich von der Paraguayischen Küche und leckeren Cocktails verwöhnen. Der Speziabend wird wieder von den jetzigen und ehemaligen Messdienern organisiert. Weitere Infos folgen.

Frederik Blaser

Flagge: https://www.countryflags.com

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Trauer hat viele Gesichter

Welches Gesicht hat Ihre Trauer?

• Wenn ein Ihnen nahestehender Mensch verstorben ist,
• wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Trauer wird immer schlimmer,
• wenn Sie jemanden zum Reden brauchen
• oder Austausch mit anderen Betroffenen in einem geschützten Rahmen wünschen,
• wenn Sie über irgendeinen anderen Verlust in Ihrem Leben traurig sind,

sind Sie eingeladen zu einem Kennenlerntreffen mit dem Ziel, eine Trauergruppe zu gründen, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Die angegebene Zeit gilt nur für das erste Treffen, alle anderen Termine erfolgen nach Absprache.

Wann? Dienstag, 11. Juni 2019, 17:00 Uhr
Wo? Seniorenheim Immaculata, Wemmetsweiler

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 07.06.2019 telefonisch oder per Mail an. Ich freue mich auf Sie:

Stefanie Rex, Pastoralreferentin im Dekanat Illingen, Klinikseelsorgerin in der Fachklinik St. Hedwig Illingen,
Tel: 01511 – 6969714 oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Grußwort im Juni

Kääh Ahnung?
Kääh Durschblick?
Kääh Problem!

Liebe Schwestern und Brüder,

es naht das hochheilige Pfingstfest und so manch ein Pfarrer befragt die Gemeinde, „was feiern wir da eigentlich“? Und was denken sie, was es da an Antworten gibt. So einiges, aber ganz oft höre ich eben, kääh Ahnung, kääh Durschblick und ooh geh fort. Im ersten Moment, schluckt man da als Priester. Denkt man aber genauer darüber nach und nimmt auch mal ein gutes theologisches Buch zur Hand (wer wirklich waghalsig ist, kann auch gerne zwei oder mehrere zur Hand nehmen), dann stellt man plötzlich fest, dass diese Antworten genau die richtigen sind. Papst Benedikt XVI. schrieb einmal, als er noch Kardinal Ratzinger war, die Frage nach dem Bescheidwissenwollen hinsichtlich der göttlichen Dreifaltigkeit führt uns zu dem Punkt, an dem wir sagen müssen, dass nur das demütige Geständnis des Nichtwissens wahres Wissen und nur das staunende Verbleiben vor dem unfassbaren Geheimnis rechtes Bekenntnis zu Gott sein kann. Liebe ist immer Mysterium: mehr als man berechnen und nachrechnend begreifen kann. Die Liebe selbst – der ungeschaffene, ewige Gott – muss daher im höchsten Maß Geheimnis: das Mysterium selber sein (J. Ratzinger: Einführung in das Christentum, 2005, ff).

Folglich ist die Antwort kääh Ahnung, oder kääh Durschblick kein Grund zur Verzweiflung, sondern im Tiefsten die Verneigung vor eben jenem Geheimnis. Aber unser menschliches Denken muss seinem Auftrag treu bleiben und es immer weiter versuchen, das Geheimnis zu ergründen. Also gilt ab hier die Ausrede kääh Ahnung, kääh Durschblick nicht mehr. Natürlich ist es schwierig und anstrengend dem Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes nachzudenken. Aber es ist eben nicht unmöglich, denn Gott offenbart sich uns. Er will es, dass wir hinter sein Geheimnis blicken und hinter dem Schleier des Mysteriums, den relationalen Gott erkennen. Gott ist Beziehung, wir erfahren aus der Schrift, dass er Vater, Sohn und Heiliger Geist ist. Ein Gott in drei Personen. Wahnsinn.

Einerseits nennt Jesus Gott seinen Vater, er spricht zu ihm, er betet zum Vater. Er macht sicherlich in diesem Reden zum Vater keine Theatershow, und daraus ergibt sich, dass er also ein anderer sein muss als Gott Vater. Andererseits ist er aber auch selbst die wirkliche, uns begegnende Nähe Gottes, er selbst ist Gott als Mensch in Menschengestalt. Er ist der Emmanuel, der Gott mit uns. In Jesus begegnet mir Gott nicht als Vater, sondern als Sohn und als mein Bruder, also einer Zweiheit in Gott, Gott als Ich und Du in einem. Weiter weg könnte Gott von uns Menschen heute gar nicht mehr sein, wäre da nicht die dritte göttlich Person, der Heilige Geist. Er ist die Anwesenheit Gottes in uns, in unserer Innerlichkeit. Und wiederum spüren wir, dass dieser Geist weder mit dem Vater noch mit dem Sohn einfach identisch ist und doch auch nicht ein Drittes zwischen Gott und uns, sondern eben die Weise ist, wie Gott selbst sich einem jeden von uns gibt, sodass er im Menschen und mitten im Insein doch unendlich über ihm ist.

An Pfingsten feiern wir das Ende der fünfzigtägigen Osterzeit, wir feiern den Geist, der den Menschen zu glauben ermutigt. Er hilft uns, an den auferstandenen Herrn zu glauben und uns im Glauben zu bewähren, er hilft uns in unserem Leben, er ist der Anwalt an unserer Seite. Pfingsten tritt oft hinter Weihnachten und Ostern zurück, da die heilsgesschichtlichen Ereignisse dieser Feste leichter zu ergreifen sind, dennoch darf Pfingsten nicht hinter diese Feste zurücktreten, begleitet uns doch der Heilige Geist durch unser Leben. Frühere Generationen feierten die Ausgießung des Heiligen Geistes durch herablassen einer Taube in der Kirche, als sichtbares Zeichen dessen, was im Gottesdienst gefeiert wird. Das Innere mancher Kirchen wie Häuser wurde dazu auch mit grünen Birkenzweigen geschmückt. Gerne sind sie eingeladen, dies auch zu tun.

Am Pfingstwochenende feiern wir in Merchweiler das Sakrament der Firmung. Unser Weihbischof Brahm wird in zwei Gottesdiensten den Heiligen Geist bitten, auf die Jugendlichen herab zu kommen und in ihren Herzen zu wohnen, ihnen die Gnade zu schenken, im Glauben wachsen zu dürfen und unmittelbar mit Gott verbunden zu sein. Allen Firmlingen meine herzlichsten Glückwünsche auch im Namen des gesamten Teams an haupt- und ehrenamtlich Tätigen unserer Pfarreiengemeinschaft.

Der Geist, den Gott euch gegeben hat, ist ja nicht ein Sklavengeist, sodass ihr wie früher in Angst leben müsstet. Es ist der Geist, den ihr als seine Söhne und Töchter habt. Von diesem Geist erfüllt rufen wir zu Gott: »Abba! Vater!« So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben, und das heißt: wir bekommen teil am unvergänglichen Leben des Vaters, genauso wie Christus und zusammen mit ihm. Wie wir mit Christus leiden, sollen wir auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen. Röm 8, 15-17

Herzliche Grüße

Ihr Pastor Patrik Krutten

 

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Grußwort im Mai

Liebe Schwestern und Brüder,

Krach, Terror, Streit, Hass. Ganz fürchterliche Begriffe. Jeder kennt sie, jeder weiß etwas damit anzufangen. Höchstwahrscheinlich ist jeder auch schon mal Auslöser davon gewesen. Jetzt nicht gleich die Krise bekommen Leute. Ich fang nicht gleich wieder mit dem Thema Beichte an.

War da nicht mal was? Damals, hab ich bei Oma was gesehen. Die hat das oft gemacht, wenn sie nicht weiter wusste, oder auch einfach so, wenn ihr langweilig war. Die hat gebetet. Meistens mit so einer Perlenkette. Rosenkranz heißt das wohl. Sieht stylisch aus. Und wenn sie den nicht hatte, hat sie irgendwie andere Wörter von sich gegeben. Die Oma hat gebetet. Echt was für alte Leute. Und für solche, die daran glauben. Als ob Gott auf mein Gebet hören würde. Da hätte der viel zu tun. Beten? Nix für mich.

Und überhaupt, was sollte ich dem lieben Gott denn sagen? Wenn der doch so allmächtig ist, dann weiß er doch schon lange Bescheid. Warum macht er dann nix und lässt alles laufen?

Dann wird deine Zunge gelöst werden, du wirst mit ihm reden können und nicht länger stumm sein. So mache ich dich für die Leute von Israel zu einem Zeichen, an dem sie erkennen, dass ich der Herr bin.« Hes 24,27

Ich will ja so gerne an dich glauben. Wie cool wär das denn, wenn es dich wirklich gäbe? Wenn ich mich mit allem an dich wenden könnte? Ich wäre dir schon dankbar genug, wenn du einfach nur zuhören würdest. Du müsstest meine Wünsche nicht mal erfüllen. Wenn ich nur wüsste, dass du mich hörst und mitbekommst, was hier so läuft. Wenn ich darauf hoffen könnte, dass du den ganzen Krach auflöst. Ich würde so gerne allen davon erzählen. Hörst du mich?

Ja was war das denn jetzt? Sollte das schon ein Gebet gewesen sein? Soll es so einfach sein? Einfach drauf los quatschen?

In meiner Verzweiflung schrie ich zum Herrn, zu ihm, meinem Gott, rief ich um Hilfe. Er hörte mich in seinem Tempel, mein Hilferuf drang an sein Ohr. PS 18,7

Liebe Schwestern und Brüder, so einfach ist es. Einfach mal dem lieben Gott von allem Krach hier erzählen. Und nicht müde werden damit. Wir sollten uns nicht mit dem Krach abfinden und stumm bleiben. Wir können etwas bewirken, es gibt keine Ausrede. Erinnert euch gegenseitig daran und erzählt es euren Freunden. Bitten wir um Gottes Hilfe und lasst uns beten.

Er sagte zu Salomo: »Ich habe dein Gebet erhört. Ich habe diesen Tempel, den du gebaut hast, erwählt und zu einer Stätte gemacht, an der mein Name wohnt für alle Zeiten. Meine Augen sind stets auf dieses Haus gerichtet, dort ist mein ganzes Herz euch zugewandt. 1Kön 9,3

Gott erhört unsere Gebete. Er ist nicht stumm, weit weg, hinter dem Mond. Wir gehen mit großen Schritten auf das Pfingstfest zu. Jenes wunderbare Fest, an dem die Kirche der Aussendung des Heiligen Geistes gedenkt. Dieser wird uns von Gott an die Seite gestellt und hilft uns richtig zu beten. Also keine Angst, vertraut dem Herrn und betet.

Herzliche Grüße

Patrik Krutten

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Grußwort zu Ostern

Liebe Schwestern und Brüder,

Das größte Fest überhaupt steht uns endlich bevor. Das Osterfest. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich mich darauf freue. Nicht nur, weil dann endlich diese entbehrungsreiche Fastenzeit endlich endet und die fünfzig Tage des Osterjubilierens beginnen, nein, vielmehr deshalb, weil ich es wirklich glauben will, was wir da feierten.

Stellen sie sich das doch bitte einmal allen ernstes vor. All das, was wir da feiern stimmt. Genau so.

Ich denke mir oft, wie groß ist die Distanz zwischen diesem gewaltigen Gott und mir. Was für eine Entfernung! Ich fühle mich klein, sündhaft als einer unter vielen. Dagegen Gott, unendlich, allmächtig, groß, gerecht. Unüberbrückbar scheint im Alltag all zu oft die Distanz. Denn Verborgen ist unser Gott uns Menschen, er fühlt sich manchmal abwesend an, auch unnahbar, manchmal fremd.

Christus soll tatsächlich lebendig sein und leben? Damals wie heute? Gott hüllt sich in das Stückchen Brot heute. Er wirkt irgendwie verkleidet. Ich frage mich, warum? Vermutlich, weil wir nur so seinen Anblick ertragen können. Unsere Augen, unser Verstand würde wahrscheinlich gar nicht ausreichen ihn zu schauen. Manchmal stockt mir der Atmen. Vor dem Wunder, dass ich mich ihm nähern darf.

Gott, du unwandelbare Kraft, du ewiges Licht, schau gütig auf deine Kirche und wirke durch sie das Heil der Menschen. So erfahre die Welt, was du von Ewigkeit her bestimmt hast: Was alt ist, wird neu, was dunkel ist, wird licht, was tot war, steht auf zum Leben und alles wird wieder heil in dem, der der Ursprung von allem ist, in unserem Herrn Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.

Ich lade sie recht herzlich zur Mitfeier der Heiligen Woche ein. Es gibt so viele Gottesdienste, so viele Angebote sich dem Geheimnis Gottes zu nähern. Feiern sie nach Möglichkeit aber nicht nur in der Kirche, feiern sie auch Zuhause, auf ihrer Arbeitsstelle, in der Schule, bei Freunden und Verwandten. Erzählen sie den Menschen von Jesus und was an Ostern passiert ist.

Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber der Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. Während sie ratlos dastanden, traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Und sie kehrten vom Grab in die Stadt zurück und berichteten alles den Elf und den anderen Jüngern.

Ich wünsche Ihnen und ihren Familien ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Ihr Pastor Patrik Krutten

 

Ein Gebet

Ich möchte
Speise werden, um die Hungrigen zu sättigen,
Kleidung, um den Nackten zu bedecken,
Trank, um die Durstigen zu erfrischen,
Arznei, um den Magen der Schwachen zu stärken,
ein weiches Bett, damit sich die Müden ausruhen,
Heilmittel und Fürsorge, um die Leiden der Kranken, der Lahmen, der Verstümmelten, der Tauben, der Stummen usw. zu lindern,
Licht, um die geistlich und leiblich Erblindeten zu erleuchten.

Hl. Vinzenz Pallotti

Ein Zitat

Lass blind mich, Herr, die Wege gehn, die Deine sind.
Will Deine Führung nicht verstehn,
bin ja Dein Kind.
Führst durch Nacht Du auch,
führst Du doch zu Dir.

Hl. Edith Stein
Sr. Teresia Benedicta a Cruce

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

... & aus der Bibel

Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht.

Phil 2,5