Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Botschaft der deutschen Bischöfe zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit

Papst Franziskus hat ein außerordentliches Heiliges Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Was ist ein Heiliges Jahr? Anknüpfend an die alttestamentliche Tradition des „Jubeljahres“, das alle 50 Jahre begangen wurde, kennt die katholische Kirche „Heilige Jahre“. Sie werden in der Regel alle 25 Jahre gefeiert: Es geht um das Geschenk einer umfassenden Vergebung und um die Einladung, die Beziehung mit Gott und den Mitmenschen zu erneuern. Jedes Heilige Jahr ist eine Chance zur Vertiefung des eigenen Glaubens und zum Wachsen in der Nachfolge Christi.

Warum hat der Papst ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen? Ein zentrales Anliegen unseres Papstes ist es, die Freude des Evangeliums zu leben und nach neuen Wegen zu suchen, den Menschen unserer Zeit die Frohe Botschaft nahezubringen. Dazu möchte er unseren Blick auf den Kern unseres christlichen Glaubens richten. Denn er ist überzeugt: Je mehr die Kirche aus der Frohen Botschaft lebt, desto überzeugender und anziehender ist sie. Je konsequenter die Kirche den Kern des Evangeliums ins Zentrum ihrer Verkündigung stellt, desto stärker ist ihre missionarische Strahlkraft. Und was ist dieser Kern? Dies ist die barmherzige Liebe Gottes, die in Jesus Christus offenbar wird. So schreibt der Papst zur Ankündigung des Heiligen Jahres: „Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters. Das Geheimnis des christlichen Glaubens scheint in diesem Satz auf den Punkt gebracht zu sein“ (Verkündigungsbulle Misericordiae vultus, MV 1).

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Erntedank in unserer Pfarreiengemeinschaft – teilen mit Andern!?

Wir feiern Erntedank am

Sonntag, den 04. Oktober
in der heiligen Messe um 10.00 Uhr.

Nun ist es in Merchweiler seit Jahren so, dass der Obst- und Gartenbauverein Merchweiler Erntegaben, wie Kürbisse, Äpfel, Weintrauben, Kartoffeln, Kohlköpfe und Brote sehr schön um den Altar dekoriert. Darüber freuen wir uns, und das soll auch so bleiben. Der Pfarreienrat hat sich in seiner Sitzung darüber Gedanken gemacht, wie können wir auch andere Bedürftige in unseren Pfarrgemeinden daran teilhaben lassen. Die Lebensmittel am Altar sind frisch und werden von den Spendern auch wieder mitgenommen, verarbeitet und gegessen.

Wir erinnerten uns, an den riesigen „Dosendom“ aus Konserven, seinerzeit auf dem Wasgau-Parkplatz. Eine riesige Spendenaktion der christlichen Jugend Wemmetsweiler für arme Mitbürger wurde damals organisiert.

Die Idee ist nun, wir sammeln haltbare Lebensmittel vorzugsweise Konserven, Reis und Nudeln etc. und organisieren eine Verteilung an Notleidende. Es wurde schon Verbindung aufgenommen zur „Tafel“ in Illingen. Außerdem freuen sich der Verein „Soziale Dienste e. V.“ und die syrischen Flüchtlinge über Nahrungsmittelspenden.

Also wenn Sie gerne mitmachen möchten, bringen Sie Konserven und andere haltbare, verpackte Lebensmittel

vom 28.09. – 03.10.2015 in die Pfarrhäuser, in die Sakristei oder in die Begegnungsstätte.

Wir werden sie dann nach Erntedank entsprechend verteilen. Für Ihre Spende und Ihre Mühe sagen wir schon jetzt herzlichen Dank.

Für den Pfarreienrat
Susanne Marx

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100 Jahre kfd

Viele gemeinsame Schritte auf dem Weg durch die Zeit

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Festprogramm

Samstag, 12. September, 18.30 Uhr
Festgottesdienst Pfarrkirche St. Michael, Wemmetsweiler

Sonntag, 13. September, 14.00 Uhr
Buntes Programm für die ganze Familie in der Begegnungsstätte, Wemmetsweiler.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Alle sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern.

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Rückblick

Flagge von SyrienFest der Begegnung Flagge von Eritrea
Sonntag 15. März im Pfarrzentrum Merchweiler

 


Der Pfarreienrat hatte eingeladen, und viele Gäste kamen. Zuerst genannt unsere ausländischen Mitbürger aus Syrien und Eritrea (zur Zeit leben 35 dieser Flüchtlinge in Merchweiler), aber auch viele interessierte Gemeindemitglieder, unser Bürgermeister Walter Dietz, Vertreter der Zivilgemeinde und Mitarbeiter der Caritas Neunkirchen fanden den Weg ins Pfarrheim. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Lalage Britz zeigte Herr Hassel eine Präsentation, um geografisch zu verdeutlichen, wo die Flüchtlinge genau herkommen und über welche Länder sie den Weg nach Deutschland genommen haben. Dabei kamen auch zwei Eritreas zu Wort, die schon recht gut deutsch sprechen. Sie erklärten uns, wie lange ihre Flucht bis nach Deutschland gedauert hatte. Auch unser kleines Saarland wurde vorgestellt mit seinen Sehenswürdigkeiten.
Danach gab es Kaffee, Getränke und Kuchen für alle. Es wurden Kontakte geknüpft, man kam ins Gespräch mit den Flüchtlingen. An dieser Stelle ein Lob an die beiden Dolmetscherinnen, Frau Rabab und Frau Hamo, sie waren den ganzen Nachmittag im Einsatz und halfen bei Verständigungsproblemen.

Wie können wir die jungen Leute in unser Gemeindeleben integrieren? Ein erster Schritt ist getan – aber wie kann es weitergehen?

Auf jeden Fall gab es Anfragen und Angebote für Sportvereine, die nun vermittelt werden und ein Spezialitätenessen soll im Mai stattfinden, das heißt die ausländischen Mitbürger kochen dann für uns die Spezialitäten aus ihrem Land.
Um ca. 18.00 Uhr ging der Nachmittag zu Ende. Dank der Mithilfe aller noch verbliebenen Gäste war auch schnell aufgeräumt.

Die Freunde aus Syrien und Eritrea erwiesen sich als sehr hilfsbereit und machten sich dann gut gelaunt auf den Heimweg.
Also insgesamt war das Fest ein guter Erfolg und gibt Zuversicht auf ein gutes Miteinander. Zuletzt ein Dank an alle Helfer, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben – herzlichen Dank.

Für den Pfarreienrat
Susanne Marx

 

Ein Gebet

Herr, bei dir bin ich sicher;
wenn du mich hältst,
habe ich nichts zu fürchten.
Ich weiß wenig von der Zukunft,
aber ich vertraue auf dich.
Gib, was gut ist für mich.
Nimm, was mir schaden kann.
Wenn Sorgen und Leid kommen,
hilf mir, sie zu tragen.
Lass mich dich erkennen,
an dich glauben und dir dienen.

Sel. John Henry Newman

Ein Zitat

Wer schwach ist, soll niemals verzweifeln und nicht aufhören, auf die Größe Gottes zu vertrauen.

Hl. Teresa von Avila

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

  • Am Tag der Menschenrechte betont Bischof Dr. Stephan Ackermann, es brauche den Einsatz jedes Einzelnen, damit die Menschenrechte nicht ausgehöhlt werden.

... & aus der Bibel

Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.

Joh 17,21