Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Ich trage dich wie eine Wunde auf meiner Stirn … (Gottfried Benn)

AschenkreuzAls Arzt, Pathologe und Gerichtsmediziner hatte Gottfried Benn es täglich vor Augen: dass der Mensch endlich ist! Dass der Leib stirbt und vergeht. Und das Leben, die Lebendigkeit, das Schaffen und Machen, der „Geist“, die „Seele“?

„Mensch, gedenke, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.“ wird uns an Aschermittwoch auf den Kopf zugesagt. Das Wissen um den Tod ist unser Kreuz. Wie ein Zeichen, wie ein Kainsmal auf der Stirn prägen der Tod und das Sterbenmüssen unser Leben: „Wie eine Wunde, die nicht verheilt, sondern juckt, ja schmerzt trag ich dich auf meiner Stirn!“

Bei der Taufe wurden wir zum ersten Mal mit dem Kreuzzeichen, dem Zeichen Christi, des Todesüberwinders, bezeichnet. Wieder und wieder segnen Eltern ihre Kinder mit dem Kreuz-Zeichen auf der Stirn; das Kreuz als Segenszeichen ist bitte um den Segen des Auferstandenen, der das Kreuz überwunden und den Tod besiegt hat.

Das Kreuz-zeichen weist uns aus als zum Herrn gehörende. Ausgezeichnete des Herrn sind wir, des Lebens, wenn wir uns unter dieses Zeichen stellen.

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Erstkommunion 2015

ErstkommunionAm Samstag, den 07.02. haben unsere Kinder das Fest der Versöhnung miteinander gefeiert und das hl. Sakrament der Beichte empfangen.

Am Aschermittwoch werden wir uns wieder treffen zur traditionellen Wallfahrt der Kommunionkinder. In ca. 2 Stunden wollen wir darüber nachdenken, was das denn heißt „Fastenzeit“ und ob das heute noch sinnvoll ist.

Wir treffen uns um 14.30 Uhr an der Bege in Wemmetsweiler.
Von dort gehen wir gegen 15.15 h gemeinsam zur Kirche.

Vor der Kirche erhalten die Kinder eine sehr einfache Stärkung in Form von Zwieback oder Reiswaffeln, um den Charakter des Aschermittwochs zu betonen. Aus diesem Grund, liebe Eltern, geben Sie Ihrem Kind als Getränk tatsächlich Tee oder Wasser mit. Wir wollen dabei auch an die Menschen auf den Philippinen denken, denen das Lebensnotwendige häufig fehlt.

Anschließend findet in der Kirche eine Wortgottesfeier statt, zu der die Eltern oder Angehörigen eingeladen sind. In diesem Gottesdienst wird auch das Aschenkreuz ausgeteilt.

Gegen 16.30 h etwa schließt der Nachmittag.

Gez. Pastor Bings
u. Marita Rauschenberger

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Autofasten 2015

Autofasten 2015Katholische Bistümer und Evangelische Landeskirchen in Deutschland und in Luxemburg laden 2015 wieder zum „Autofasten“ ein. In diesem Jahr findet die Klima-Aktion statt vom 1. bis 29. März. In dieser Zeit sind Autofahrerinnen und Autofahrer eingeladen, ihr Fahrzeug möglichst wenig zu nutzen und stattdessen alternative Formen der Mobilität auszuprobieren.

Für die vier Wochen wird empfohlen, die alltäglichen Wege mit Bus, Bahn und wo es geht auch mit dem Fahrrad zurückzulegen. Kürzere Wege könne man fast immer auch zu Fuß gehen. Ist das Auto nicht durch andere Verkehrsmittel zu ersetzen, empfehlen die Veranstalter die Bildung von Fahrgemeinschaften oder auch das bessere Organisieren von Autofahrten.

Das Ziel der zum 18. Mal stattfindenden Aktion ist es, über eine Veränderung des persönlichen Lebensstils zur Verringerung der Kohlendioxid-Emission beizutragen. An der Klima-Schutz-Aktion der Kirchen haben bisher über 22.000 Personen teilgenommen.

Als kleine Hilfestellung für die Autofasterinnen und Autofaster stellen Verkehrsverbünde Gratistickets- oder verbilligte Netzkarten zur Verfügung. Außerdem werden unter allen angemeldeten Teilnehmern zum Abschluss der Aktion Sachpreise verlost.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung bei der Geschäftsstelle Autofasten, Mustorstraße 2, 54290 Trier, Telefon (0651) 71 05-6 00 oder im Internet unter www.autofasten.de.

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Anmeldung in den beiden Kindergärten Wemmetsweiler

Alle Eltern, deren Kinder im kommenden Kindergartenjahr 2015/2016 einen der beiden Wemmetsweiler Kindergärten besuchen sollen, werden gebeten, ihre Kinder bis zum 1.03.2015 anzumelden, falls dies noch nicht geschehen ist.

Ab diesem Zeitpunkt wird die Anmeldeliste geschlossen und die Plätze werden vergeben. Diese Regelung gilt nicht für die Krippenplätze.

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind.

Info:

Kita Schwesternhaus: 06825 46260
Kita Michelsberg: 06825 42426

Gez. Renate Endres u. Susanne Schlicker

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Das „blaue“ Wunder der Weihnacht

oder: Betlehem ist um die Ecke, draußen vor der Mauer

Unbehaust, draußen, vor den Mauern, kommt Gott zur Welt.
Weil drinnen in der Stadt, den Häusern, den Herzen kein Platz ist.
Wie du und ich kommt Gott,
weil er mit dir und mir sein will,
„in allem uns gleich außer der Sünde.“
Behutsam, wie wenn man ein kostbares Geschenk auspackt,
entdeckt dem Betrachter Maria das Kind:
Gott auf dem Boden meiner Welt.
Klein, erbärmlich, der sich aller erbarmt –
Dass wir IHN wahrnehmen, aufnehmen, annehmen,
IHM uns nähern – keine Angst.
Maria, auch hier: ganz zugewandt –
Josef, händeringend, aber den Blick zum Himmel erhoben:
„Ich tue , was ich kann! Himmel, hilf mir!“
Engel: nicht Mächte und Gewalten, umwerfend und erschreckend,
sondern ganz Anbetung und Jubel:
„Seht doch da: Gott will so freundlich und nah
zu den Verlornen sich kehren.
Gott ist im Fleische; Wer kann dies Geheimnis verstehen?
Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen.
Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein,
die ihr zum Vater wollt gehen“ (Gerhard Tersteegen)
Und die Schaftiere, Ochs, Esel:
Ein kurzer Blick nur, über die Mauer
auf das „Goldene Wunder“ in „blauer Nacht“
Um die Ecke eben draußen vor der Mauer.
Weil für mehr die Zeit nicht reicht?
Weil noch so viel zu tun ist:
drinnen, in der Stadt, den Häusern, den Herzen,
weil kein Platz ist, kein Raum
für Wunder …
Betlehem ist gleich um die Ecke,
draußen, vor der Mauer.

Ihr Pastor Karl-Josef Bings

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Bußgottesdienste

Dem zweiten Vatikanischen Konzil gelang es, neue Aspekte des Bußsakraments hervorzuheben. So betont es, dass nicht nur die Sündenvergebung durch Gott eine Rolle spielt, sondern auch eine soziale Komponente hinzukommt: Der Sünder wird wieder in die Gemeinde aufgenommen, die ihn ihrerseits durch Gebete auf seinem Weg begleiten kann. Diese gemeinsame Perspektive kommt in der Feier von Bußgottesdiensten zum Ausdruck. Die Gemeinden sollen solche Gottesdienste besonders in der Vorbereitung auf Ostern und Weihnachten feiern.

In einem Bußgottesdienst kann sich der Gläubige leichter mit der eigenen Schuld auseinandersetzen, indem er sich diesem schwierigen Thema öffnet – ein wichtiger erster Schritt zur Vergebung. Die Predigt kann hier Anstöße geben, das eigene Gewissen zu erforschen und zu schärfen.

Bußgottesdienste sollen die Einzelbeichte nicht ersetzen, sie können aber darauf vorbereiten und hinführen, denn der erste Schritt, die Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld, ist im Mitfeiern bereits getan. Bußgottesdienst und Einzelbeichte sollen sich ergänzen und stehen so in einem inneren Zusammenhang. Mögliche Unklarheiten bezüglich des Unterschiedes zwischen Bußgottesdienst und Beichte, die sehr leicht aufkommen können, sollen von vornherein vermieden werden. (Janine Kreber, Trier)

Bußgottesdienste

Merchweiler

Dienstag, 16. Dez. 18:30 Uhr Keine Eucharistiefeier

Wemmetsweiler

Donnerstag, 18. Dez. 18:30 Uhr Keine Eucharistiefeier
Sonntag, 21. Dez. 18:30 Uhr in der Abendmesse

Beichtgelegenheiten

Merchweiler

Dienstag, 16. Dez. 19:30 bis 20:00 Uhr

Wemmetsweiler

Donnerstag, 18. Dez. 19:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 22. Dez. 18:30 bis 19:30 Uhr

Ein Gebet

Nimm hin, o Herr, 
meine ganze Freiheit.
Nimm an mein Gedächtnis,
meinen Verstand,
meinen ganzen Willen.
Was ich habe und besitze,
hast Du mir geschenkt.
Ich gebe es Dir wieder
ganz und gar zurück
und überlasse alles Dir,
nach Deinem Willen.
Nur Deine Liebe schenke mir
nach Deiner Gnade.
Dann bin ich reich genug
und suche nichts weiter.

Hl. Ignatius von Loyola

Ein Zitat

Was Gott von dir will,
das musst du
Auge in Auge mit ihm
zu erfahren suchen.

Hl. Edith Stein
Sr. Teresia Benedicta a Cruce

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

  • Am Tag der Menschenrechte betont Bischof Dr. Stephan Ackermann, es brauche den Einsatz jedes Einzelnen, damit die Menschenrechte nicht ausgehöhlt werden.

... & aus der Bibel

Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn er, der die Verheißung gegeben hat, ist treu.

Hebr 10,23