Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Tag der Versöhnung

Die Kommunionkinder sind am 3. Februar eingeladen zum Tag der Versöhnung. Von 9 – ca. 14.30 Uhr bieten wir verschieden Stationen rund ums Thema an. Zentral ist die Station, an der die Beichte, das Sakrament der Versöhnung im Mittelpunkt steht und die von Pfr. Schneider begleitet wird. Abschluss ist ein gemeinsames Mittagessen als Feier des Tages.

Versöhnung ist ein zentraler Inhalt des Freundschaftsangebotes Jesu. Deshalb ist dieses Thema ein wichtiger Teil in der Erstkommunionvorbereitung.

Wir spüren es, es schlägt uns auf den Magen, wir fühlen uns nicht wohl in unserer Haut, wenn wir Schuld auf uns geladen haben. Die Sehnsucht nach Geborgenheit und Neuanfang oder mit dem Begriff der Reue ausgedrückt treibt uns um. Gleich welche Entscheidungen wir treffen und in welchen Situationen wir uns gegen uns selbst oder andere richten sind wir immer umgeben von der Liebe und Barmherzigkeit Gottes. Die Barmherzigkeit von Gott unserem Vater schenkt uns im Sakrament der Versöhnung Vergebung. Gott vergibt uns unsere Schuld nicht, weil wir es verdienen, sondern aus unendlicher Liebe.

Versöhnung ist etwas Wohltuendes, etwas das unser Leben bereichert und heil macht. Ein Kind erfährt in der Umarmung seiner Eltern „alles ist wieder gut“, nach einem Streit, wer mit welchem Auto spielen darf reichen sich die Freunde die Hände und nuscheln „Tschuldigung“, der Partner bringt einen Blumenstrauß mit nach Hause. Bei all diesen Gesten versuchen wir aufeinander zu zugehen, neu loszugehen. Jesu Angebot zur Vergebung und Versöhnung kann im menschlichen Handeln konkret werden.

Die Kinder wissen bereits, dass die Welt in der sie leben, keine heile Welt ist. Sie haben ein feines Gespür für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit.

Wir wollen die Kinder sensibel machen für den Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen in der Gemeinschaft. Wir wollen verständlich machen, dass wir Fehler machen und sie auch zur Sprache bringen dürfen, weil wir von Gottes Liebe und Barmherzigkeit getragen sind. Wir wollen ihnen aufzeigen, dass es verschiedene Schritte und Möglichkeiten der Versöhnung untereinander und mit Gott gibt.

gez. Melanie Viehl

Ein Gebet

Nichts verwirre dich,
nichts erschrecke dich,
alles vergeht.
Gott ändert sich nicht.
Die Geduld erreicht alles.
Wer sich an Gott hält,
dem fehlt nichts.
Gott allein genügt.

Hl. Teresa von Avila

Ein Zitat

Ich bin immer glücklich und zufrieden in Gott. Ich nehme alles mit Dank von dem lieben Himmelsvater an, sind es Leiden oder Freuden. Er weiß ja, was für uns das Beste ist, und so bin ich immer glückselig in Gott.

Hl. Konrad von Parzham

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

... & aus der Bibel

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.

Joh 3,16