Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Grußwort im Juni

Kääh Ahnung?
Kääh Durschblick?
Kääh Problem!

Liebe Schwestern und Brüder,

es naht das hochheilige Pfingstfest und so manch ein Pfarrer befragt die Gemeinde, „was feiern wir da eigentlich“? Und was denken sie, was es da an Antworten gibt. So einiges, aber ganz oft höre ich eben, kääh Ahnung, kääh Durschblick und ooh geh fort. Im ersten Moment, schluckt man da als Priester. Denkt man aber genauer darüber nach und nimmt auch mal ein gutes theologisches Buch zur Hand (wer wirklich waghalsig ist, kann auch gerne zwei oder mehrere zur Hand nehmen), dann stellt man plötzlich fest, dass diese Antworten genau die richtigen sind. Papst Benedikt XVI. schrieb einmal, als er noch Kardinal Ratzinger war, die Frage nach dem Bescheidwissenwollen hinsichtlich der göttlichen Dreifaltigkeit führt uns zu dem Punkt, an dem wir sagen müssen, dass nur das demütige Geständnis des Nichtwissens wahres Wissen und nur das staunende Verbleiben vor dem unfassbaren Geheimnis rechtes Bekenntnis zu Gott sein kann. Liebe ist immer Mysterium: mehr als man berechnen und nachrechnend begreifen kann. Die Liebe selbst – der ungeschaffene, ewige Gott – muss daher im höchsten Maß Geheimnis: das Mysterium selber sein (J. Ratzinger: Einführung in das Christentum, 2005, ff).

Folglich ist die Antwort kääh Ahnung, oder kääh Durschblick kein Grund zur Verzweiflung, sondern im Tiefsten die Verneigung vor eben jenem Geheimnis. Aber unser menschliches Denken muss seinem Auftrag treu bleiben und es immer weiter versuchen, das Geheimnis zu ergründen. Also gilt ab hier die Ausrede kääh Ahnung, kääh Durschblick nicht mehr. Natürlich ist es schwierig und anstrengend dem Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes nachzudenken. Aber es ist eben nicht unmöglich, denn Gott offenbart sich uns. Er will es, dass wir hinter sein Geheimnis blicken und hinter dem Schleier des Mysteriums, den relationalen Gott erkennen. Gott ist Beziehung, wir erfahren aus der Schrift, dass er Vater, Sohn und Heiliger Geist ist. Ein Gott in drei Personen. Wahnsinn.

Einerseits nennt Jesus Gott seinen Vater, er spricht zu ihm, er betet zum Vater. Er macht sicherlich in diesem Reden zum Vater keine Theatershow, und daraus ergibt sich, dass er also ein anderer sein muss als Gott Vater. Andererseits ist er aber auch selbst die wirkliche, uns begegnende Nähe Gottes, er selbst ist Gott als Mensch in Menschengestalt. Er ist der Emmanuel, der Gott mit uns. In Jesus begegnet mir Gott nicht als Vater, sondern als Sohn und als mein Bruder, also einer Zweiheit in Gott, Gott als Ich und Du in einem. Weiter weg könnte Gott von uns Menschen heute gar nicht mehr sein, wäre da nicht die dritte göttlich Person, der Heilige Geist. Er ist die Anwesenheit Gottes in uns, in unserer Innerlichkeit. Und wiederum spüren wir, dass dieser Geist weder mit dem Vater noch mit dem Sohn einfach identisch ist und doch auch nicht ein Drittes zwischen Gott und uns, sondern eben die Weise ist, wie Gott selbst sich einem jeden von uns gibt, sodass er im Menschen und mitten im Insein doch unendlich über ihm ist.

An Pfingsten feiern wir das Ende der fünfzigtägigen Osterzeit, wir feiern den Geist, der den Menschen zu glauben ermutigt. Er hilft uns, an den auferstandenen Herrn zu glauben und uns im Glauben zu bewähren, er hilft uns in unserem Leben, er ist der Anwalt an unserer Seite. Pfingsten tritt oft hinter Weihnachten und Ostern zurück, da die heilsgesschichtlichen Ereignisse dieser Feste leichter zu ergreifen sind, dennoch darf Pfingsten nicht hinter diese Feste zurücktreten, begleitet uns doch der Heilige Geist durch unser Leben. Frühere Generationen feierten die Ausgießung des Heiligen Geistes durch herablassen einer Taube in der Kirche, als sichtbares Zeichen dessen, was im Gottesdienst gefeiert wird. Das Innere mancher Kirchen wie Häuser wurde dazu auch mit grünen Birkenzweigen geschmückt. Gerne sind sie eingeladen, dies auch zu tun.

Am Pfingstwochenende feiern wir in Merchweiler das Sakrament der Firmung. Unser Weihbischof Brahm wird in zwei Gottesdiensten den Heiligen Geist bitten, auf die Jugendlichen herab zu kommen und in ihren Herzen zu wohnen, ihnen die Gnade zu schenken, im Glauben wachsen zu dürfen und unmittelbar mit Gott verbunden zu sein. Allen Firmlingen meine herzlichsten Glückwünsche auch im Namen des gesamten Teams an haupt- und ehrenamtlich Tätigen unserer Pfarreiengemeinschaft.

Der Geist, den Gott euch gegeben hat, ist ja nicht ein Sklavengeist, sodass ihr wie früher in Angst leben müsstet. Es ist der Geist, den ihr als seine Söhne und Töchter habt. Von diesem Geist erfüllt rufen wir zu Gott: »Abba! Vater!« So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben, und das heißt: wir bekommen teil am unvergänglichen Leben des Vaters, genauso wie Christus und zusammen mit ihm. Wie wir mit Christus leiden, sollen wir auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen. Röm 8, 15-17

Herzliche Grüße

Ihr Pastor Patrik Krutten

 

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Grußwort im Mai

Liebe Schwestern und Brüder,

Krach, Terror, Streit, Hass. Ganz fürchterliche Begriffe. Jeder kennt sie, jeder weiß etwas damit anzufangen. Höchstwahrscheinlich ist jeder auch schon mal Auslöser davon gewesen. Jetzt nicht gleich die Krise bekommen Leute. Ich fang nicht gleich wieder mit dem Thema Beichte an.

War da nicht mal was? Damals, hab ich bei Oma was gesehen. Die hat das oft gemacht, wenn sie nicht weiter wusste, oder auch einfach so, wenn ihr langweilig war. Die hat gebetet. Meistens mit so einer Perlenkette. Rosenkranz heißt das wohl. Sieht stylisch aus. Und wenn sie den nicht hatte, hat sie irgendwie andere Wörter von sich gegeben. Die Oma hat gebetet. Echt was für alte Leute. Und für solche, die daran glauben. Als ob Gott auf mein Gebet hören würde. Da hätte der viel zu tun. Beten? Nix für mich.

Und überhaupt, was sollte ich dem lieben Gott denn sagen? Wenn der doch so allmächtig ist, dann weiß er doch schon lange Bescheid. Warum macht er dann nix und lässt alles laufen?

Dann wird deine Zunge gelöst werden, du wirst mit ihm reden können und nicht länger stumm sein. So mache ich dich für die Leute von Israel zu einem Zeichen, an dem sie erkennen, dass ich der Herr bin.« Hes 24,27

Ich will ja so gerne an dich glauben. Wie cool wär das denn, wenn es dich wirklich gäbe? Wenn ich mich mit allem an dich wenden könnte? Ich wäre dir schon dankbar genug, wenn du einfach nur zuhören würdest. Du müsstest meine Wünsche nicht mal erfüllen. Wenn ich nur wüsste, dass du mich hörst und mitbekommst, was hier so läuft. Wenn ich darauf hoffen könnte, dass du den ganzen Krach auflöst. Ich würde so gerne allen davon erzählen. Hörst du mich?

Ja was war das denn jetzt? Sollte das schon ein Gebet gewesen sein? Soll es so einfach sein? Einfach drauf los quatschen?

In meiner Verzweiflung schrie ich zum Herrn, zu ihm, meinem Gott, rief ich um Hilfe. Er hörte mich in seinem Tempel, mein Hilferuf drang an sein Ohr. PS 18,7

Liebe Schwestern und Brüder, so einfach ist es. Einfach mal dem lieben Gott von allem Krach hier erzählen. Und nicht müde werden damit. Wir sollten uns nicht mit dem Krach abfinden und stumm bleiben. Wir können etwas bewirken, es gibt keine Ausrede. Erinnert euch gegenseitig daran und erzählt es euren Freunden. Bitten wir um Gottes Hilfe und lasst uns beten.

Er sagte zu Salomo: »Ich habe dein Gebet erhört. Ich habe diesen Tempel, den du gebaut hast, erwählt und zu einer Stätte gemacht, an der mein Name wohnt für alle Zeiten. Meine Augen sind stets auf dieses Haus gerichtet, dort ist mein ganzes Herz euch zugewandt. 1Kön 9,3

Gott erhört unsere Gebete. Er ist nicht stumm, weit weg, hinter dem Mond. Wir gehen mit großen Schritten auf das Pfingstfest zu. Jenes wunderbare Fest, an dem die Kirche der Aussendung des Heiligen Geistes gedenkt. Dieser wird uns von Gott an die Seite gestellt und hilft uns richtig zu beten. Also keine Angst, vertraut dem Herrn und betet.

Herzliche Grüße

Patrik Krutten

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Grußwort zu Ostern

Liebe Schwestern und Brüder,

Das größte Fest überhaupt steht uns endlich bevor. Das Osterfest. Ich kann ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich mich darauf freue. Nicht nur, weil dann endlich diese entbehrungsreiche Fastenzeit endlich endet und die fünfzig Tage des Osterjubilierens beginnen, nein, vielmehr deshalb, weil ich es wirklich glauben will, was wir da feierten.

Stellen sie sich das doch bitte einmal allen ernstes vor. All das, was wir da feiern stimmt. Genau so.

Ich denke mir oft, wie groß ist die Distanz zwischen diesem gewaltigen Gott und mir. Was für eine Entfernung! Ich fühle mich klein, sündhaft als einer unter vielen. Dagegen Gott, unendlich, allmächtig, groß, gerecht. Unüberbrückbar scheint im Alltag all zu oft die Distanz. Denn Verborgen ist unser Gott uns Menschen, er fühlt sich manchmal abwesend an, auch unnahbar, manchmal fremd.

Christus soll tatsächlich lebendig sein und leben? Damals wie heute? Gott hüllt sich in das Stückchen Brot heute. Er wirkt irgendwie verkleidet. Ich frage mich, warum? Vermutlich, weil wir nur so seinen Anblick ertragen können. Unsere Augen, unser Verstand würde wahrscheinlich gar nicht ausreichen ihn zu schauen. Manchmal stockt mir der Atmen. Vor dem Wunder, dass ich mich ihm nähern darf.

Gott, du unwandelbare Kraft, du ewiges Licht, schau gütig auf deine Kirche und wirke durch sie das Heil der Menschen. So erfahre die Welt, was du von Ewigkeit her bestimmt hast: Was alt ist, wird neu, was dunkel ist, wird licht, was tot war, steht auf zum Leben und alles wird wieder heil in dem, der der Ursprung von allem ist, in unserem Herrn Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.

Ich lade sie recht herzlich zur Mitfeier der Heiligen Woche ein. Es gibt so viele Gottesdienste, so viele Angebote sich dem Geheimnis Gottes zu nähern. Feiern sie nach Möglichkeit aber nicht nur in der Kirche, feiern sie auch Zuhause, auf ihrer Arbeitsstelle, in der Schule, bei Freunden und Verwandten. Erzählen sie den Menschen von Jesus und was an Ostern passiert ist.

Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber der Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. Während sie ratlos dastanden, traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Und sie kehrten vom Grab in die Stadt zurück und berichteten alles den Elf und den anderen Jüngern.

Ich wünsche Ihnen und ihren Familien ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Ihr Pastor Patrik Krutten

 

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Grußwort im Februar

Liebe Schwestern und Brüder,

Am 2. und 3. Februar ist es endlich soweit. Das Projekt „Gedenkkerze“ startet mit der Kerzenweihe in der Vorabendmesse und im Hochamt. Was steckt dahinter? Nun, Sie wissen, von der kleinen Lichtfeier, die unseren Sterbeämtern am Freitag voran geht. Nun war die Idee, etwas zu schaffen, was die Angehörigen der Verstorbenen mit nach Hause nehmen können, zum Gedenken an die Verstorbenen und als Zeichen der Solidarität der Trauernden mit der Pfarrgemeinde. Die Räte unserer Pfarreiengemeinschaft haben eine Gedenkkerze entwickelt, die ab Lichtmess, nach der Kerzenweihe, in jedem Sterbeamt benutzt wird und am Ende des Sterbeamtes den Angehörigen mit nach Hause gegeben wird.

Durch die Weihe der Kerzen wird diese dem alltäglichen Gebrauch entzogen. Sie dient ab dann nicht mehr primär dazu Licht zu spenden, oder eine wohlige Atmosphäre zu schaffen. Sie soll viel mehr über die Trauer hinaus auf Gott verweisen, auf unseren Herrn Jesus Christus, das Licht der Welt, auf den Grund unserer Hoffnung. So lade ich sie herzliche ein, auch ihre privaten Kerzen, die Sie mit in die Gottesdienste am 2. und 3. Februar zu bringen. Dort werden sie geweiht und dienen fortan das ganze Jahr über dem religiösen Zweck. Legen sie einfach Ihre Kerzen vor dem Altar ab. Im Gottesdienst werden diese dann gesegnet. Am Ende des Gottesdienstes können Sie diese dann mit nach Hause nehmen.

Ebenfalls am 2. und 3. Februar feiern wir das Gedenken an den Heiligen Bischof Blasius. Die Verehrung des Heiligen Blasius hat eine lange Tradition. Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs Blasius erbeten wir uns den Schutz vor Halskrankheiten und allem Bösen. Der Blasiussegen wird am dem 2. Februar und dann die ganze Woche über gespendet. Zuerst in allgemeiner Form und dann als Einzelsegen. Nach Aufforderung kommen Sie einfach nach vorne und erhalten den Segen. Um unnötig lange Wartezeiten zu verhindern, wird der Segen die ganze folgende Woche in jeder Messe ausgeteilt werden. Also machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihnen die Wartezeit am Samstag oder Sonntag zu lange sind, kommen Sie einfach in der Woche vorbei.

Der heilige Bischof Blasius galt als tugendhafter Mann und wurde darum in Sebaste in Armenien zum Bischof geweiht. Seine Zeit als Bischof ist aber nicht mit der der deutschen Bischöfe heutzutage zu vergleichen. Wegen seines Festhaltens an Jesus, wurde Bischof Blasius verfolgt und schließlich verlor er sein Leben. Die Heiden hatten es damals ganz besonders auf die Bischöfe und Priester abgesehen, denn sie dachten, haben wir die Hirten getötet, wird die Herde wohl auseinander laufen. Zu Lebzeiten, versuchte Bischof Blasius der Verfolgung durch Flucht zu entgehen. Er versteckte sich in einer Felsenhöhle im Berg Agäus, die Tiere des Waldes waren seine einzigen Gesellschafter. Als Freund Gottes und als liebevoller Mensch, waren die Triere auch lieb zu ihm, gehorchtem ihm. Sogar die wildesten von ihnen wurden zutraulich, legten sich zu seinen Füßen, ließen sich von ihm streicheln, und wenn sie verwundet waren, so kamen sie zum Bischof und ließen sich verbinden. So oft sie kamen und gingen, gab er ihnen seinen Segen.

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Grußwort zum neuen Jahr

Liebe Schwestern und Brüder,

Gott sei Dank hat das Neue Jahr angefangen. Die Feierlichkeiten sind eingestellt. Alltag tritt ein.

Spannend wird dieses neue Jahr 2019 trotzdem werden. Vieles steht an, vieles wird sich verändern, vieles wird neu werden.

Ende Januar wird sich der Helferkreis der Begegnungsstätte in Wemmetsweiler auflösen. Über Jahrzehnte oblag den ehrenamtlich Tätigen die Sorge für die Begegnungsstätte und deren Besucher. Viel wurde geleistet, viel wurde gefeiert, viel wurde erreicht zum Wohle der Kirche und zum Wohle des Ortes. Für all die vielen Handgriffe, für all das viele Planen, für all den Einsatz, den großen wie den kleinen, sei hier allen ein herzliches Wort des Dankes gesagt. Danke für Ihr Beispiel, danke für ihr Dasein.

Mit der Auflösung des Helferkreises kommt es für die Begegnungsstätte zu einer Zäsur. Die Räumlichkeiten, die in den Jahren für die Menschen zu einem Stück Heimat geworden sind, sollen nach dem Willen der Räte nicht ungenutzt leer stehen. Anforderungen an den Brandschutz und technische Ausrüstung würden hohe Investitionen verlangen, die mit Blick auf die rückläufige Entwicklung der Gläubigenzahlen nicht mehr zu rechtfertigen sind. Was läge da näher, als die Begegnungsstätte in ein Haus für die Zukunft der Pfarrei und des Ortes zu überführen. Mit der Aufgabe der Begegnungsstätte für die pfarrliche Nutzung, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Statt Abschied für immer, ginge die Begegnungsstätte an unsere Kinder, die damit einen größeren und moderneren Kindergarten erhalten würden. All das Engagement der Menschen über die Jahre wäre nicht verloren, sondern ginge sozusagen an die neuen Erben über. Ein echter Generationenwechsel. Bis zur endgültigen Klärung gilt es hier aber noch einiges an Planung und Beschlussfassungen bei Kita, Kirche und Politik zu fassen. Aber wir als Kirchengemeinde legen ein schlüssiges Konzept vor.

Zum Gesamtkonzept des pfarrlichen Lebens in Wemmetsweiler kommt neben der geplanten Übergabe der Begegnungsstätte, vor allem die Stärkung und Sicherung der kirchlichen Gruppierungen. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenhaus Immaculata ist es gelungen, den monatlichen Geburtstagskaffee der Seniorinnen und Senioren zu erhalten. Dieser findet in Zukunft im Begegnungscafe des Seniorenhauses statt. Auch die Gymnastikgruppe hat hier neue Heimat gefunden. Der Umbau des Pfarrhauses Wemmetsweiler wurde von den zuständigen kirchlichen Behörden in Trier genehmigt und wird uns in Zukunft barrierefreie Räumlichkeiten im Pfarrhaus zur Verfügung stellen. Mit Blick auf die Umsetzung der Diözesansynode am 1.1.2020 ist es unerlässlich, den Standort zukunftsfest zu machen.

Ich danke schon jetzt allen, die mithelfen an unserem Zukunftsprojekt weiter zu bauen. Näheres kann ich erst in den nächsten Pfarrbriefen mitteilen, wenn entsprechende Planungen vorliegen. Ich halte sie aber auf dem Laufenden. Versprochen.

Am Ende meines Grußwortes möchte ich allen Vereinen, Gruppierungen und allen Menschen danken, die im letzten Jahr zum Wohle der Menschen und zur Ehre Gottes ihre Arbeitskraft, ihren guten Willen und ihr Engagement in Merchweiler und in Wemmetsweiler eingebracht haben. Vielen Dank ihnen allen. Nur durch ihr Tun und Handeln, ihr Mitmachen und ihr Gebet sind wir wahrhaft lebendige Kirche vor Ort.

Ihnen allen und ihren Familien ein frohes und gesegnetes und vor allem ein spannendes neues Jahr 2019.

Ihr Pastor
Patrik Krutten

Ein Gebet

Vivat Jesus! (Es lebe Jesus!)

Hl. Franz von Sales
Das kürzeste salesianische Herzensgebet

 

Ein Zitat

Ich begriff, dass die Liebe alle Berufungen umfasst, dass die Liebe alles ist, dass sie alle Zeiten und Orte umgreift ... Jesus, meine Liebe, endlich habe ich meine Berufung gefunden: Meine Berufung ist die Liebe.

Hl. Therese von Lisieux
Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

... & aus der Bibel

Denn der, den Gott gesandt hat, verkündet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist unbegrenzt.

Joh 3,34