Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

Drucken

Lieder zu St. Martin

Sankt Martin

  1. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
    sein Ross, das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
    sein Mantel deckt ihn warm und gut.

  2. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann,
    hat Kleider nicht, hat Lumpen an.
    O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt’re Frost mein Tod.

  3. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zieht die Zügel an,
    sein Ross steht still beim armen Mann.
    Sankt Martin mit dem Schwerte teil den warmen Mantel unverweilt.

  4. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gibt den Halben still,
    der Bettler rasch ihm danken will.
    Sankt Martin aber ritt in Eil‘ hinweg mit seinem Mantelteil.

Durch die Straßen

  1. Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder:
    rote, gelbe, grüne, blaue. Lieber Martin, komm und schaue!
  2. Wie die Blumen in dem Garten blüh‘n Laternen aller Arten.
    rote, gelbe, grüne, blaue. Lieber Martin, komm und schaue!
  3. Und wir gehen lange Strecken mit Laternen an den Stecken:
    rote, gelbe, grüne, blaue. Lieber Martin, komm und schaue!

 Ich geh mit meiner Laterne

  1. Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
    Mein Licht ist an, ich geh‘ voran. Rabimmel, Rabammel, Rabum.

  2. Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
    Ein Lichtermeer zu Martins Ehr. Rabimmel, Rabammel, Rabum.

  3. Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
    Der Martinsmann, der zieht voran. Rabimmel, Rabammel, Rabum.

  4. Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
    Wie schön das klingt, wenn jeder singt. Rabimmel, Rabammel, Rabum.

  5. Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
    Ein Kuchenduft liegt in der Luft. Rabimmel, Rabammel, Rabum.

  6. Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
    Beschenkt uns heut‘, ihr lieben Leut‘. Rabimmel, Rabammel, Rabum.

  7. Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
    Laternenlicht, verlösch‘ mir nicht. Rabimmel, Rabammel, Rabum.

  8. Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
    Mein Licht ist aus, ich geh‘ nach Haus. Rabimmel, Rabammel, Rabum.

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

  1. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
    Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht,
    aber nur meine liebe Laterne nicht.

  2. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
    Sperrt ihn ein, den Wind, sperrt ihn ein, den Wind,
    er soll warten, bis wir alle zu Hause sind.

  3. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
    Bleibe hell, mein Licht, bleibe hell, mein Licht,
    denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht!

Ein armer Mann

  1. Ein armer Mann, ein armer Mann, der klopft an viele Türen an.
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.

  2. Im ist so kalt. Er friert so sehr. Wo kriegt er etwas Warmes her?
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.

  3. Der Hunger tut dem Mann so weh, und müde stapft er durch den Schnee.
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.
    Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.

  4. Da kommt daher ein Reitersmann, der hält sogleich sein Pferd an.
    Er sieht den Mann im Schnee und fragt: "Was tut dir weh?"
    Er sieht den Mann im Schnee und fragt: "Was tut dir weh?"

  5. Er teilt den Mantel und das Brot, und hilft dem Mann in seiner Not.
    Er hilft so gut er kann, Sankt Martin heißt der Mann.
    Er hilft so gut er kann, Sankt Martin heißt der Mann.

  6. Zum Martinstag steckt jedermann leuchtende Laternen an.
    Vergiss den anderen nicht, drum brennt das kleine Licht.
    Vergiss den anderen nicht, drum brennt das kleine Licht.
Drucken

Grußwort im November

Liebe Schwestern und Brüder,

„mit den Kirchenchören ist nun endlich Schluss. Die singen eh nicht mehr schön, die sind überaltert und denen fehlen die Mitglieder. Mit den Kirchenchören ist nun endlich Schluss.“ Mit diesen Worten brachte mich während meiner Kaplanszeit ein Gemeindemitglied gegen sich auf. Solch ein vernichtendes Urteil konnte ich nicht unkommentiert stehen lassen. Wissen sie eigentliche, wie wertvoll die Kirchenchöre sind?, entgegnete ich, schon wissend, dass sie es nicht wusste.

Kirchenchöre sind etwas Wunderbares. Sie sind einmalig, ein Kulturgut und ein eigener Ort von Kirche. In unseren Chören treffen sich regelmäßig Menschen um miteinander zu singen, aber auch um davor oder danach das ein oder andere Wort zu wechseln, um nicht allein zu sein, oder dem gewohnten Alltagstrott mal für ein Stündchen oder zwei zu entfliehen. Es treffen sich dort Menschen die jünger oder älter sind, die geeint sind aus Liebe zur Kirchenmusik, zur besonderen Gemeinschaft, zum Gottesdienst. Und daher kann ich als Pastor unseren Chören gar nicht genug Danke sagen. Was habe ich hier schon viel schöne Musik und bewegende Gottesdienste erleben dürfen, gerade weil wir noch Chöre haben. Von meinem damaligen Gemeindemitglied bin ich bis heute noch entsetzt. Was ist das für eine Denke. Hat man in unserer Kirche nur ein Bestandsrecht, wenn man jung ist und Spitzenleistungen vollbringt, oder ist nicht gerade die Kirche der Ort, wo es anders zugehen soll. Wo Alter, Herkunft und Ansehen nicht die Hauptrolle spielen, sondern Gemeinschaft, Liebe und Gottesdienst? Ich denke, so ist es. Und ich ermutige unsere Chöre weiter zu singen. Weiter dran zu bleiben an ihrem guten Werk und ich bin sicher, es wird immer wieder Menschen zu den Chören hinziehen, weil sie erkennen, wie gut es ist, seine knappe Freizeit in etwas sinnvolles wie Chormusik zu investieren.

In den nächsten Tagen und Wochen werden quer durch unsere Pfarrei, aber auch im Bistum die Cäcilienmessen gefeiert. Auch wieder ein Kulturgut. Traditionsgemäß wird diese Messe vom ortsansässigen Kirchenchor musikalisch gestaltet und im Anschluss der gemütliche Teil der Feier in einem Lokal verbracht. Grund genug, mal darüber nachzudenken, was es mit der Heiligen Cäcilia auf sich hat und wie es dazu kam, dass sie die Schutzpatronin und Namensgeberin so vieler Chöre ist.

Die Heilige Cäcilia soll eine Jungfrau gewesen sein, die im 3. Jahrhundert in Rom gelebt hat. Sie soll ihre Jungfräulichkeit Jesus Christus versprochen haben, wurde aber von ihren Eltern mit Valerianus verheiratet. Und dieser Valerianus war auch noch ein Heide. Was für eine Herausforderung für die gute Cäcilia. Die Legende sagt, dass Cäcilia mit ihrem Valerianus eine Josefsehe geführt haben soll, das heißt, dass die beiden zwar zusammen waren, die eheliche Gemeinschaft aber körperlich nicht vollzogen wurde. Ihrer Glaubenskraft war es zu verdanken, dass sie ihren Valerianus und ihren Schwager zum Christentum bekehren konnte. Im Rom der damaligen Zeit gab es viele Hinrichtungen, auch von Christen, die nur aus diesem Grund hingerichtet worden waren. Es war verboten, die Leichen dieser ermordeten zu begraben. Hier engagierte sich Cäcilia zusammen mit ihrem Mann und ihrem Schwager. Sie sorgten für ordentliche Begräbnisse der hingerichteten Christen. Dieses Engagement musste über kurz oder lang zu Konflikten mit der weltlichen Macht führen und sie wurde gefangen genommen und schließlich selbst hingerichtet.

Bis hierher könnte man sagen, gut Geschichte, aber wie kommt eine solche Heilige zu unseren Chören?

Hier müssen wir in eine Märtyrererzählung aus dem 5. oder 6. Jahrhundert schauen. Dort heißt es in schönem Latein: „Venit dies in quo thalamus collocatus est et cantantibus organis illa in corde suo soli Domino decantabat dicens: Fiat cor meum et Corpus meum immaculatum, ut non confundar."

Das heißt übersetzt: „Es kam der Tag, auf den die Hochzeit festgesetzt war, und während die Instrumente spielten, sang sie in ihrem Herzen dem Herrn allein mit den Worten: Mögen mein Herz und mein Leib unbefleckt sein, damit ich nicht verderbe.“

Aha, klingt interessant. Aller Musik einer Hochzeit, allem Lärm der Feier, stellt die Heilige Cäcilia das Innere Gebet gegenüber.

Und nun geschieht in der Geschichte etwas, dass gar nicht so selten ist. Aus dem oben gelesen wird die Antiphon des Stundengebetes und dabei kommt es zu einer verhängnisvollen Verkürzung.

Dort heißt es: „Cantantibus organis Caecilia Domino decantabat dicens: Fiat cor meum immaculatum, ut non confundar.“ Übersetzt heisst das: „Zum Spiel der Instrumente sang Cäcilia dem Herrn mit den Worten: Möge mein Herz unbefleckt sein, damit ich nicht verderbe.“

So wurde Cäcilia zur Musikantin und wird daher häufig mit einem Musikinstrument dargestellt. Ab dem 14. Jahrhundert sogar mit einer Orgel, die es so im 3. Jahrhundert noch gar nicht gegeben hat.

Ein kleines Missverständnis hat uns also die wunderbaren Cäcilienchöre und die Cäcilienmessen und die Cäcilienfeiern beschert, für den ich heute noch dankbar bin. Und ich denke, auch die Heilige Cäcilia wird sich darob nicht ärgern, sondern viel mehr mit Wohlwollen und einem freudigen Lächeln auf unsere Chöre blicken und dankbar sein, für all die zu Herzen gehenden Momente, für Gänsehautmomente im Gottesdienst dank der Sangeskünste unserer Sängerinnen und Sänger.
Macht weiter so, vielen Dank.

Und wer sich bisher nicht vorstellen konnte, in einem unserer Chöre mitzusingen, den bitte ich, vielleicht einmal doch ganz ernsthaft darüber nachzudenken, es lohnt sich wirklich.

Ihr
Pastor Patrik Krutten

 

Drucken

Grußwort

Wissen sie, Herr Pastor, meistens lese ich ihre Grußworte im Pfarrbrief nicht zu Ende, so sagte unlängst eine Frau aus unserer Pfarrei zu mir. So entgegnete ich, aber sie wissen schon, dass ich mir viel Mühe gebe und auch nur schreibe, was mich auch wirklich betrifft. Ja, sagte sie, dieses mal habe ich auch bis zum Schluß alles gelesen. Sie haben mich mit ihren Worten gepackt. Das freut mich sehr, sagte ich der Frau, nicht so sehr für mich, aber für sie.

Liebe Schwestern und Brüder, es sind diese kleinen Begegnungen, aus denen sich immer wieder neue Grußworte für den Pfarrbrief entwickeln. Es sind nicht die großen Themen der Theologie, oder der Philosophie, die ich hier vor ihnen ausbreite. Wenn ich aber so darüber nachdenke, dann wohl eben doch. Im Kleinen, in den flüchtigen Begegnungen, da kann man die großen Themen finden.

Es sind Worte, egal ob gedruckt, geschrieben oder gesprochen, vielleicht tausendmal gehört, uns plötzlich treffen. Sie dringen in unser Innerstes vor und wirken, machen froh oder traurig, machen Mut oder Enttäuschung. Was ist das Geheimnis des Wortes? Macht es überhaupt Sinn, dieses Geheimnis im Wort zu suchen, in der Analyse der Buchstaben oder der Druckertinte?

Es kommt die Zeit des Nachdenkens, die dunkle Jahreszeit steht uns ins Haus. In St. Wendel findet die Wendalinus Wallfahrt statt. Als iroschottischer Mönch kam St. Wendelin hierher zu uns, um den Menschen das Wort Gottes zu verkünden. Jenes wunderbare Wort, das nicht nur sein Leben, sondern auch das vieler Menschen zu tiefst verändert und geprägt hat.

Herr Pfarrer Klaus Leist hat eine Einladung zur St. Wendelinus Wallfahrtswoche geschickt, auf die ich gerne verweise. Trauen sie sich, gehen sie ruhig mal dorthin und lassen sie sich packen (Pfarrbrief Seite 24).
 
Ihr Pastor Patrik Krutten

Drucken

Grußwort im Oktober

Liebe Schwestern und Brüder,  
 
viel trinken ist wichtig, sagte unlängst jemand zu mir, der sich offensichtlich mit menschlichen Bedürfnissen sehr gut auskennt. Trinken ist wichtig. Mindestens 3 Liter solltest du jeden Tag trinken. Dann geht es dir gut. Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht diesem guten Rat zu folgen. Aber ich muss auch gestehen, das mit den 3 Litern ist nicht so einfach. Nicht nur, dass es generell schwierig ist, ständig an das Trinken denken zu müssen, oder dass all die Flüssigkeit auch auf natürlichem Weg wieder den Körper verlässt, das eigentlich anstrengende ist das Antrinken gegen den Durst, gegen das eigene Empfinden etwas trinken zu müssen.

Sicher gibt es Menschen, die sich besser nicht auf ihr natürliches Durstgefühl verlassen, weil dieses vielleicht nicht mehr richtig funktioniert, oder noch nicht.

Aber ich, als gesunder Mann, Anfang 40 bin wirklich ins grübeln gekommen. Warum, soll ich gegen mein eigenes, gesundes Durstempfinden antrinken? Warum mehr Wasser oder Tee trinken, als mir gut tut? Und ich habe mich gefragt, wo das her kommt? Warum tu ich sowas?

Die Gründe dafür sind zweifelsohne vielschichtig. Vielleicht steckt aber auch etwas zutiefst menschliches dahinter, so eine Art Muster, was uns dazu bringt Dinge zu tun, die wir eigentlich gar nicht wollen.

Anderes Beispiel. Es gibt Menschen, die tun mir nicht gut. Die ärgern mich, die reden schlecht über mich, die nerven einfach. Es gibt sie im Bekanntenkreis oder unter Arbeitskollegen, in der Nachbarschaft oder im Verein.  Warum tut man sich solche Menschen immer wieder an? Warum pflege ich Beziehungen, die mir nicht gut tun?

Ich frage mich, wie es mir wohl ginge, wenn ich nur noch das täte, was mir gut tut und gerade so richtig erscheint. Wenn ich nur trinken würde, wenn ich Durst hätte, wenn ich nur Menschen um mich herum zuließe, die mir in den Kram passen. Wäre das nicht das Paradies auf Erden??

Zu schön um wahr zu sein, doch es wäre auch nicht gut. Manche Dinge muss man tun, auch wenn sie einem nicht auf den ersten Blick gut tun. Aus mancher Begegnung mit Menschen die man auf den ersten Blick nicht leiden konnte, sind später vielleicht Freundschaften entstanden. Ehepartner, die hoffnungslos zerstritten waren, haben sich nicht getrennt, sondern wieder einen Weg zueinander gefunden. All das habe ich schon mal erlebt und es beschäftigt mich.

Könnte das auch was mit meinem Glauben als Christ zu tun haben?

Und ich finde etwas, das mir gut tut. Es ist der Psalm 112 und ich möchte ihn mit ihnen teilen. Dort heißt es:

Halleluja! Selig der Mann, der den HERRN fürchtet und sich herzlich freut an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer. Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen: Gnädig und barmherzig ist der Gerechte. Glücklich ein Mann, der gnädig ist und leiht ohne Zinsen, der nach dem Recht das Seine ordnet. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. Er fürchtet sich nicht vor böser Kunde, sein Herz ist fest, auf den HERRN vertraut er. Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nicht, er wird herabschauen auf seine Bedränger. Reichlich gibt er den Armen, seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer, seine Macht steht hoch in Ehren. Der Frevler sieht es voll Unmut, er wird mit den Zähnen knirschen und vergehen. Die Wünsche der Frevler werden zunichte.

Ja, so kann es sein. Sei redlich. Sei rechtschaffen, ehrlich, aufrichtig und verlässlich. Bleibe dabei aber auch gerecht und barmherzig und lass zu, dass Gott dein Gott ist. Dass es seine Gebote sind, welche die Kirche dich lehrt und die dein Maßstab sind und immer mehr werden, mit dem du misst. Glaube ganz fest an ihn, setz alles auf Gott, überprüfe dich, dass du nicht zum Frevler wirst. Denk darüber nach, nicht erst, wenn die großen Lebensentscheidungen anstehen, sondern selbst dann, wenn du einen Schluck Wasser nimmst.  
 
Ihr Pastor Patrik Krutten

Drucken

Messdienerfahrt zum Bodensee

Am 07.08.2019 war es wieder soweit! Unsere diesjährige Messdienerfahrt begann! Als sich morgens alle Teilnehmer zur Abfahrt trafen war jeder sehr aufgeregt ….

Als wir nach langer Fahrt endlich im Naturfreundehaus ankamen war jeder sehr erleichtert austeigen zu können und nun das Haus zu erkunden.

Vorher jedoch wurden die Zimmer bezogen und die Koffer ausgeräumt. Nach diesen Arbeiten traf sich die ganze Gruppe im Aufenthaltsraum um die Hausregeln festzulegen, und sich mit KennenLernspielen besser bzw. überhaupt kennen zu lernen. Anschließend konnte jeder machen, was er wollte. Viele bereiteten sich schon für die große Talentshow vor, die am Freitagabend stattfinden sollte, andere spielten Fußball oder beschäftigten sich anderweitig. Abends wurde zusammen gegessen und danach wurde der Tag mit einigen Spielen, die man zusammen spielt, beendet.

Am nächsten Tag wurde gemeinsam gefrühstückt. Danach wurden die Sachen für den Kletterpark und den Bodensee gepackt. Einige Zeit später kamen wir im Kletterpark an. Dort erhielten wir eine Einweisung, bekamen Klettergurte und schon ging es los. Für einige ging es hoch hinaus, für andere waren die einfachen Parcours schon eine Überwindung. Durch viel Anfeuern konnten einige ihre Ängste überwinden. Nach ein paar schönen und aufregenden Stunden im Kletterpark fuhren wir weiter an den Bodensee, um mit einem Katamaran von Friedrichshafen nach Konstanz zu fahren. Diese Bootsfahrt war teilweise sehr schauklig, aber wir erreichten Konstanz sehr schnell. Dort konnten wir uns in kleinen Gruppen allein bewegen. Einige zog es in die Stadt, andere gingen zum Ufer des Bodensees und wieder andere erkundeten die Umgebung und fanden hübsche Plätze um sich die Zeit zu vertreiben. Alle hatten viel Spaß an diesem Tag und wir kehrten erschöpft ins Haus zurück. Die Gruppe aß zu Abend und man hatte wieder freie Zeit, die unter anderem dafür genutzt wurde ,,Werwölfe‘‘ (ein Gruppenspiel) zu spielen. Eine kleinere Gruppe traf sich abends als es schon sehr dunkel war um eine Nachtwanderung zu unternehmen. Danach ging es für alle Kinder in die Zimmer und es herrschte Nachtruhe.

Am dritten Tag starteten wir nach dem Frühstück eine Chaosrallye, bei der kleinere Gruppen gegeneinander antraten. Man musste immer einmal würfeln und die gewürfelte Zahl musste gesucht werden. Jede Zahl war auf einem Zettel irgendwo im Haus oder auf dem Gelände versteckt. Auf der Rückseite dieses Zettels stand ein Wort. Dieses Wort musste man sich merken und es dem Betreuer, der für die Gruppe zuständig war, sagen. Meist musste man dann noch eine Aufgabe erledigen. Ziel war es, als erstes bei der Zahl 60 angekommen zu sein. Nach einem Kopf an Kopf Rennen gewann schließlich eine Gruppe. Mittags fuhren wir ins Freibad. Im Freibad wurde gerutscht, von den Türmen gesprungen und entspannt. Jeder hatte seine Freude im Schwimmbad.

Als wir im Naturfreundehaus ankamen bereiteten sich viele auf die Talentshow vor, die ja an dem Abend stattfinden sollte. Nach dem Abendessen war es soweit. Jeder fand sich im Aufenthaltsraum ein und die Show startete. Sie wurde ein voller Erfolg! Es gab zwei erste und zwei zweite Plätze. Die ersten Plätze bekamen coole Preise und alle Teilnehmer bekamen einen riesigen Applaus. Den letzten Abend verbrachten alle im Aufenthaltsraum, indem gespielt und gesungen wurde. Jeder genoss den letzten Abend in vollen Zügen. Es wurde spät und auch dieser Tag war vorbei. In den Zimmern wurde noch viel über den Abend insbesondere der Talentshow gequatscht, bevor die Kinder schlafen gingen.

Am letzten Tag wurden nach dem Frühstück die Koffer gepackt. Wir fuhren wieder nach Hause - jedoch mit einem Abstecher in Strasbourg. Dort verbrachten wir bei schönem Wetter den restlichen Tag. Wir besichtigten gemeinsam den Dom und anschließend bewegten wir uns wieder in kleineren Gruppen durch die Stadt. Nachdem einige Souvenirs, Kleider und Essen gekauft wurde, gingen wir abends wieder zurück zum Bus und traten die Heimreise an.
Alle Teilnehmer hatten eine sehr schöne Zeit mit vielen Erlebnissen in einer tollen Gemeinschaft.
Hier möchten wir uns nochmal ganz herzlich beim Küchenteam bedanken, DANKE für das Kochen, das Vorbereiten der Speisen und für alles, dass dazu gehört!!!!

Außerdem bedanken wir uns ganz herzlich bei Marco Chirico von Sicilia-Design für die T-Shirts der Freizeit!!!

Ein Bericht von
Nadja Hennchen

Ein Gebet

Vivat Jesus! (Es lebe Jesus!)

Hl. Franz von Sales
Das kürzeste salesianische Herzensgebet

 

Ein Zitat

Ich begriff, dass die Liebe alle Berufungen umfasst, dass die Liebe alles ist, dass sie alle Zeiten und Orte umgreift ... Jesus, meine Liebe, endlich habe ich meine Berufung gefunden: Meine Berufung ist die Liebe.

Hl. Therese von Lisieux
Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

  • Es braucht mutige Stimmen, um die Grund- und Menschenrechte zu verteidigen - auch von Seiten der Kirche. Das sagte Claudia Roth anlässlich ihres Vortrages im katholischen Forum Koblenz

... & aus der Bibel

Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.

Mt 7,7