Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Herzliche Einladung

zur Verabschiedung von Pfarrer Karl-Josef Bings

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Merchweiler,

Ende Sommer 2016 wird uns Herr Pastor Karl-Josef Bings nach 13 Jahren in Richtung Spabrücken verlassen. Als Dank für sein segensreiches Wirken wollen wir ihn gebührend verabschieden.

Die ganze Gemeinde ist zu einem festlichen Gottesdienst am

Samstag, 25. Juni 2016
um 17:00 Uhr
in die Pfarrkirche Hl. Rosenkranzkönigin Merchweiler

eingeladen. Im Anschluss an die Messe wird es im Pfarrzentrum Merchweiler die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch, einem Wort des Dankes und der Wertschätzung mit unserem Pfarrer geben.

Wir lassen ihn nicht gerne gehen und unsere guten Wünsche werden ihn begleiten.

Für den Pfarreienrat DIREKT
Franz-Josef Kuhn, 1. Vorsitzender

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Fronleichnam 2016

„Dass ER bei uns wohne.
… wovon wir leben.“

Am 26. Mai ist es wieder soweit: wir feiern Fronleichnam und verbinden mit diesem Fest unsere beiden Gemeinden; mittlerweile fast schon traditionell.

Wie in den beiden vergangenen Jahren werden wir um 9.30 Uhr am Rathaus in Merchweiler mit dem Festamt beginnen. Im Anschluss daran geht die Prozession durch Breslauer Straße, Katharinenstraße, Berliner Straße (2. Altar), Kreisverkehr im Solch, Eichenstraße (3. Altar), bis zur Bege, wo am 4. Altar der feierliche Schluss stattfindet. Viele Gruppen, Gruppierungen und sonstige freiwillige Helfer sind auch dieses Mal schon seit Wochen mit den Vorbereitungen beschäftigt, damit am 26.5. alles problemlos und feierlich „über die Bühne geht“.

Liegt Ihr Haus an der Prozessionsstrecke? Wir freuen uns sehr, wenn Sie ihre Häuser und Gärten schmücken

Besonders bedanken wir uns jetzt schon beim Roten Kreuz von Wemmetsweiler und Merchweiler, ebenso bei der Feuerwehr Merchweiler und Wemmetsweiler. Das Rote Kreuz wird uns mit Fußtrupps begleiten, und den Abschluss mit den Autos bilden. Sollte sich jemand den Weg nicht zutrauen, oder unterwegs feststellen, den Weg nicht zu schaffen, kann er / sie jederzeit diesen Fahrdienst nutzen, um zur Begegnungsstätte zu gelangen. Die Feuerwehren beider Ortsteile werden uns wieder den Prozessionsweg absichern.

Im Anschluss gibt es in und um die Begegnungsstätte die Möglichkeit, bei Getränken, Gulaschsuppe, Flammkuchen, Kaffee und Kuchen wieder neue Kräfte zu sammeln. Wir freuen uns sehr darauf, dieses Fest gemeinsam zu feiern.

Kommen Sie und feiern Sie mit!

Zur besseren Planung gibt es ab sofort Bons für die Gulaschsuppe in den Pfarrbüros zu kaufen.

Sollte wegen schlechten Wetters die Messe und Prozession nicht im Freien stattfinden können, läutet um 7.05 Uhr die Totenglocke. Wir feiern die Messe dann um 10 Uhr in Merchweiler. Das anschließende Fest in der Begegnungsstätte wird wie geplant stattfinden.

für das Organisationsteam
gez. Susanne Dörr

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Kommunion ist mehr

Mit freundlicher Erlaubnis des Autors ein Artikel von Pfr. Kurt Josef Wecker, Heimbach; Als Editorial in: Die Botschaft heute. Kontexte zu Liturgie und Predigt 2-2016, schreibt er:

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Monat werden viele Kinder „zum Tisch des Herrn geführt“. Sie werden es sein, die zukünftig Leben in die Gemeinde bringen – oder eben nicht!

Kommunionkinder überraschen und schockieren mich zuweilen mit kindlicher Ehrlichkeit, mit seltsam erwachsener Skepsis, wenn ich mit ihnen über Weihnachten, Ostern und Jesu Gegenwart in der Eucharistie spreche. „Meinen Sie das eigentlich ernst, was Sie uns da sagen?“ Manche gehen ganz „cool“ davon aus, dass ich ihnen ohnehin Märchen erzähle und sie mit mysteriösem „Hokuspokus“ unterhalte. Manchen Eltern reicht es, wenn wir, die Katecheten und der Pastor, an den „Weißen Sonntagen“ kindgemäß ein zauberhaftes Spiel aufführen und mit schönen Zeichen und Symbolen ein „unvergessliches Fest“ inszenieren.

Kommunion ist mehr. Es ist eine harte, unverdauliche Kost und doch ein unverzichtbares Lebensmittel des Glaubens, dass sich Gott – in Krippe und Brot – in die irdische Materie hineinkniet; dass Jesus kein guter Mensch von gestern ist, sondern der österliche Ewig-Neue.

Was werden wir weitergeben, wenn dieser heiße Glaubenskern nicht mehr zündet, nicht mehr recht verstanden oder gar nicht mehr vermisst wird? Was bleibt? Auf der ästhetischen Ebene haben wir immer noch etwas zu bieten: eine Art nostalgisches Kontrastprogramm, eine gekonnte liturgische Dramaturgie und Choreographie, ein wenig Brauchtumspflege, volksfromme Folklore und auch etwas fürs Auge, für die Nase, also für die Sinnenlust …

Nach manchen ernüchternden Stunden rund ums Fest der Erstkommunion frage ich mich fast defätistisch, ob der Glaube kurz vor dem Verschwinden ist. Gibt es noch „Erben“ für den Glauben? So vieles gerät da durcheinander, ist ausgehöhlt und zur Fremdverwertung freigegeben, wird unleserlich und unübersichtlich. Nimmt man uns den Bedeutungsüberschuss des Evangeliums noch ab? Traut man unserem Zeugnis zu, dass „dahinter“ eine wahre Geschichte steht? Unser Rettungsversuch kann ja nicht nur darin bestehen, das Alte liebevoll zu restaurieren und die Glaubensgeheimnisse wie historische Einzelgegenstände liebevoll im Kirchen-Museum zu horten und auszustellen. Kirche würde damit ein Altersheim frommer Dinge und Bräuche werden. Die Musealisierung oder Banalisierung des Glaubens wäre aber die Kapitulation.

Die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten ist Wartezeit auf den Geist der Wandlung, der sprühenden Ideen, der Einbildungskraft, der Verlebendigung.

Ich wünsche Ihnen ermutigende Anreize. Übersetzen wir was wir glauben und zu leben suchen in die Vorstellungskraft der Kommunionkinder. Wir sind es ihnen schuldig!

Dazu viel Spiritus sanctus!

Kurt Josef Wecker

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Fronleichnam 2016

„Dass ER bei uns wohne. Wovon wir leben.“

Auch in diesem Jahr laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Fronleichnamsfest schon seit einiger Zeit im Hintergrund. „Dass ER bei uns wohne“ – wovon wir leben ist das Motto, unter dem wir uns am 26. Mai auf den Weg machen, das Allerheiligste durch die Straßen unserer Gemeinde zu tragen. Fast schon routiniert laufen die Vorbereitungen – mittlerweile zum 3. Mal als gemeinsame Veranstaltung. Damit es wieder ein schönes Fest wird, werden viele helfende Hände nötig sein!

Wie in den beiden vergangenen Jahren, wäre es schön, wenn die Anwohner entlang der Prozessionsstrecke ihre Häuser oder Gärten schmücken würden.

Beginn mit feierlichem Hochamt ist am Rathaus Merchweiler, anschließend geht die Prozession über die Breslauer Straße, Katharinenstraße, Berliner Str., Kreisverkehr im Solch, Eichenstraße bis zur Bege, wo der feierliche Schluss mit Te Deum stattfindet.

Im Anschluss daran gibt es in der Bege wieder ein gemütliches Beisammensein mit Gulaschsuppe und Flammkuchen; auch Kuchen und Kaffee werden angeboten.

Wenn Sie Lust und Zeit haben, uns zu unterstützen, freuen wir uns! Vor allem für das kleine Fest in der Bege brauchen wir noch Helfer, z.B. für Getränke- und Kuchenverkauf, Auf- und Abbau, Küchendienst, etc.

Gerne können Sie sich bei Susanne Dörr (Tel. 404604) oder im Pfarrbüro melden.

Für das Planungsteam
Susanne Dörr

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Fest der Begegnung Sonntag

Der Pfarreienrat möchte wieder einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen als " Fest der Begegnung" zwischen unseren ausländischen Mitbürgern und Einheimischen gestalten.

Termin? Sonntag, 12. Juni um 15.00Uhr im Jugendheim.

Integration und ein friedliches Zusammenleben kann nur langfristig gelingen wenn man sich kennt und miteinander spricht. Inzwischen hat es viele Gelegenheiten gegeben um das Kennenlernen zu fördern: einmal im Monat treffen sich Angestellte der Gemeinde, Vertreter der Caritas, Dolmetscher, "Paten und Patinnen" und Flüchtlinge in Raum der Feuerwehr am Rathaus. Dort werden Probleme angesprochen und Information weiter gegeben.

In Wemmetsweiler, in der Begegnungsstätte, gestaltetet der AK. "Eine Welt" einmal im Monat "Das andere Restaurant". Dorthin kommen die Flüchtlinge gern und haben schon einmal mitgekocht. Und es gibt sehr viel private Begegnungen und Unterstützung. Also - bitte vormerken: 12. Juni, 15.00Uhr.

Gez. Lalage Britz

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Die Wundmale sind Sein Zeichen!

An den Wundmalen erkennen Thomas und die anderen den Auferstandenen! In den Wundmalen, ist ER berührbar, da erkennen sie: ER ist mit uns unterwegs! ER ist in unserer Mitte und ER isst sogar mit uns! Der auferstandene Herr, unser Freund, unser Bruder ist der vom Leben, vom Kreuz, vom Tod gezeichnete. In den Malen erkennen sie: Karfreitag, Kreuz und Tod waren nicht ein Ausrutscher, eine schlimme Katastrophe, die hätten vermieden werden sollen. Und an Ostern macht Gott, der Vater alles wieder gut und heil; von wegen: Schwamm drüber und dann hat es sich!

Der Auferstandene ist der vom Leben und Tod Gezeichnete. Die Wunden sind da, aber Kreuz und Tod sind überwunden, neues Leben ist geworden und damit ist neues Leben trotz und mit und vor allem durch und wegen der Wunden möglich geworden!

In der Menschwerdung Jesu sagt Gott zu uns Menschen: „Dein Weg, Mensch, durch Geburt und Leben und Sterben und Grab und Tod soll mein Weg sein!“ Und an Ostern sagt der Auferstandene zu allen Menschen: „Mein Weg, Mensch, durch Kreuz und Tod und Grab hindurch zum Leben, das soll dein Weg sein! Komm, glaub, traue, folge mir!“

Die Wundmale zeichnen IHN aus: so weit geht Gott in Seiner Liebe, dass ER sich verwunden lässt, dass ER sich ganz einlässt auf dieses Mensch-Sein mit allen Höhen und Tiefen, mit allen Wunden, die das Leben so mit sich bringt einschließlich Kreuz und Leid und Tod! Leben geht nicht ohne Wunden. Jesu Todeswunden sind das Zeichen Seiner schöpferischen Lebenshingabe. ER hat sich den Wunden ausgesetzt, am eigenen Leib. ER hat sich lieber verwunden lassen, als andere zu verwunden. ER ist denen nachgegangen, die verwundet sind. ER hat sich ihrer Wunden angenommen, nicht um darin herumzukratzen und zu bohren, sondern um sie mitzutragen, bis zum bitteren Ende. ER hat die wunden Stellen der Menschheit durchgetragen, als Heiland der Welt. ER ist der verwundete Arzt, wie die Kirchenväter IHN nennen. ER heilt, indem ER sich selbst verwunden lässt.

Die Kirche ist der Leib Christi, sagt Paulus. Sie hat in diesen Wunden ihren Ursprung und Ort. Die Kirche ist, so die Väter unseres Glaubens, aus der Seitenwunde Jesu geboren. Christen sind Menschen, die das „Fenster der Verwundbarkeit“ nicht leugnen. Wir sind verwundet und verwunden. Wir wollen die wunden Stellen nicht überspielen, sondern mittragen. Wo wirklich gelebt und gearbeitet, geliebt und Verantwortung wahrgenommen wird, da entstehen Wunden. Nur wer in der Lage ist, sich mit seinen wunden Punkten und offenen Flanken mitzuteilen, wird auf dem Weg der Heilung vorankommen. Er wird an den Wunden anderer mittragen und an ihrer Heilung mitwirken, im Namen Jesu Christi, des verwundeten Arztes.

Frohe Ostern!

Karl-Josef Bings

(vgl. Franz Kamphaus: Was die Stunde geschlagen hat)

Ein Gebet

Nichts verwirre dich,
nichts erschrecke dich,
alles vergeht.
Gott ändert sich nicht.
Die Geduld erreicht alles.
Wer sich an Gott hält,
dem fehlt nichts.
Gott allein genügt.

Hl. Teresa von Avila

Ein Zitat

Wegen dieser drei Dinge
hat Gott die
vernünftige See geschaffen:
Dass sie Ihn lobe,
dass sie Ihm diene,
dass sie an Ihm sich erfreue und in Ihm ruhe;
und das geschieht durch die Liebe,
denn wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

Hl. Bonaventura

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

... & aus der Bibel

Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Joh 13,12-15