Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Joh 15,12

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Weltgebetstag 2019 Slowenien

Kommt, alles ist bereit!

So lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2019. Frauen aus Slowenien haben die Gottesdienstordnung verfasst für diesen Höhepunkt der weltweiten Frauenökumene. Von Samoa bis Chile werden Frauen unterschiedlicher, christlicher Konfessionen die Gottesdienste zum Weltgebetstag vorbereiten und leiten.

Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind dazu herzlich eingeladen!

Im Fokus des Gottesdienstes zum Weltgebetstag 2019 steht das Gleichnis vom Festmahl (Lukas 14,13-24). Das Titelbild zum Weltgebetstag stammt von der slowenischen Künstlerin Rezka Arnuš. In ihrem Bild mit dem englischen Titel „Come – Everything is ready“ wollte sie sowohl ihr Heimatland Slowenien als auch das Gleichnis des Festmahls aus dem Lukasevangelium darstellen.

Zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen, den wir am

Freitag, 8. März 2019 um 17.00 Uhr

mit einem Wortgottesdienst im Jugendheim Merchweiler feiern, laden die katholische und evangelische Frauengemeinschaft herzlich ein.

Wir freuen und auf Ihr Kommen!

Sylvia Klein

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Grußwort - Der Hund blieb mir im Sturme treu ...

Liebe Schwestern und Brüder,

der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde. An diesen Satz muss ich so oft denken, wenn mir einer unserer Pfarrhausbesucher begegnet. Gemeint sind die Vierbeinigen, denn auch die sind willkommen. Über Hundebesuch freut sich der Pastor. Ein Bild kommt mir da in den Sinn. Ein Bild aus meiner Kindheit. Es gab da ein Wirtshaus im Nachbarort. An der Wand hing ein Bild, welches im Laufe der Jahre ganz gelb geworden ist. Damals durften die Gäste ja noch im Wirtshaus rauchen. Und auf dem Bild war ein großer Hund abgebildet mit einem kräftigen Fell. Dahinter Wolken, ganz düster und furchteinflößend. Darunter der Satz wie oben zitiert.

Begibt man sich auf die Spurensuche nach dem Urheber dieser Zeilen, so stößt man sehr schnell auf den Namen Franz von Assisi. Das wäre ja was. Wenn der Satz von ihm wäre. Zu schön für jede Katechese. Aber vermutlich stammt der Spruch gar nicht von ihm, der im Übrigen so beginnt: „Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du, o Mensch, sei Sünde?“ und dann endet: „der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde“. Aber so einfach ist es mal wieder nicht. Schade, eigentlich. Man ist sich nicht sicher, von wem dieser Satz nun doch wirklich ist. Es gibt welche, die schreiben den Satz dem Philosophen Arthur Schopenhauer zu, andere berichten von einer Unbekannten Quelle, wieder andere verorten seinen Ursprung bei Friedrich Hebbel, einem deutschen Lyriker und Dramatiker (1813-1863), den unter anderem die Frage nach dem Mitgefühl gegenüber Tieren beschäftigte. Während seiner Studienzeit in München (ab 1838) hörte Hebbel auch Vorlesungen bei Joseph Görres und hier wird es für uns als Trierer Kirche noch spannender. Görres, 1176 in Koblenz geboren, war Gymnasial- und Hochschullehrer, machte sich einen Namen als Naturphilosoph und gilt als einer der einflussreichsten katholischen Publizisten.

Ich bin überrascht, zu was die Begegnung mit einem Hund führen kann. Hinter den alten Erinnerungen findet man Geschichten. Und aus den Geschichten kann man lernen. Man kann seine Lehren daraus ziehen.

Was kann da die Begegnung mit einem Menschen erst vollbringen, oder mit einem Engel, oder gar mit Jesus Christus, dem Mensch gewordenen Gott? Zu was kann uns die Begegnung mit dem Heiligen Geist führen?

Ich möchte sie recht herzlich einladen, den Kontakt zu den Mitgeschöpfen zu suchen und den Geschichten nachzugehen, die in ihnen hochkommen. Spüren sie allem nach und versuchen sie Neues zu entdecken. Neue Gefühle, neue Aha-Erlebnisse, neue Sichtweisen. Und ich hoffe, dass sie vielleicht in all dem was da kommt, auch Gott finden.

Euch allen schließlich sage ich: Haltet in derselben Gesinnung zusammen und habt Mitgefühl füreinander! Liebt euch gegenseitig als Brüder und Schwestern! Seid gütig und zuvorkommend zueinander! Vergeltet Böses nicht mit Bösem, und gebt Beleidigungen nicht wieder zurück! Im Gegenteil, segnet eure Beleidiger, denn Gott hat euch dazu berufen, seinen Segen zu empfangen. Ihr wisst ja: »Wer nach dem wahren Leben verlangt und glückliche Tage sehen will, der nehme seine Zunge gut in Acht, dass er nichts Schlechtes und Hinterhältiges sagt. Er kehre sich vom Bösen ab und tue das Gute. Er mühe sich mit ganzer Kraft darum, mit allen Menschen in Frieden zu leben. Denn der Herr hat ein offenes Auge für die, die das Rechte tun, und ein offenes Ohr für ihre Bitten. Aber er wendet sich gegen alle, die Böses tun.« Kann euch überhaupt jemand Böses antun, wenn ihr euch mit ganzer Hingabe darum bemüht, das Gute zu tun? Wenn ihr aber trotzdem leiden müsst, weil ihr tut, was Gott will, dann dürft ihr euch glücklich preisen. Habt keine Angst vor Menschen; lasst euch nicht erschrecken! 1Petr 3, 8-14

Liebe Schwestern, liebe Brüder,
es naht die tolle Zeit, der Karneval. Sowas Schönes. Die Menschen bei uns geben sich viel Mühe bei der Vorbereitung der Sitzungen wie auch der Umzüge. Klasse. Ich will ihnen Mut machen, Faasend nach Herzenslust zu feiern und die Freude, die von Gott kommt in ihrem Leben zu bejahen, sie anzunehmen als das was sie ist, ein Geschenk vom Allerhöchsten.

Mit besten Grüßen aus dem Pfarrhaus
Patrik Krutten

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Ausblick: 72-Stunden-Aktion in Wemmetsweiler

„Die Welt in 72 Stunden ein bisschen besser machen!“

Das ist der Leitsatz für die deutschlandweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), welche in diesem Jahr erneut vom 23. - 26. Mai stattfindet. Ziel der Aktion ist es, innerhalb von 72 Stunden ein soziales Projekt in der eigenen Gemeinde umzusetzen. Auch in Wemmetsweiler möchten wir uns wieder gemeinsam für andere oder mit anderen einsetzen. Unsere Aktionsgruppe, bestehend aus etwa 20 Jugendlichen und jungen Erwachsenen der katholischen Jugendgruppen (Messdiener, KaJuWem und KjG), ist nun in die Vorbereitung gestartet und es wurden bereits erste Projektideen gesammelt. Welches Projekt schließlich umgesetzt werden soll, erfahren wir jedoch erst zu Beginn der Aktion, am 23. Mai um 17.07 h. Natürlich sollen für den guten Zweck nur wenig Kosten anfallen. Deshalb gilt es ab jetzt, möglichst viele Menschen auf die Aktion aufmerksam zu machen und Unterstützer zu finden. Wir werden unter anderem hier im Pfarrbrief regelmäßig über die laufenden Vorbereitungen berichten. Wer sich lieber online informieren und uns schon mal ein „Gefällt mir“ geben möchte, findet die Aktionsgruppe auch bei Facebook und Instagram unter „72 Stunden Aktion Wemmetsweiler“. Wir freuen uns bereits jetzt darauf, Wemmetsweiler in 72 Stunden ein bisschen besser zu machen!

Weitere Informationen zur Aktion unter www.72stunden.de

Hannah Barbian

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Grußwort im Februar

Liebe Schwestern und Brüder,

Am 2. und 3. Februar ist es endlich soweit. Das Projekt „Gedenkkerze“ startet mit der Kerzenweihe in der Vorabendmesse und im Hochamt. Was steckt dahinter? Nun, Sie wissen, von der kleinen Lichtfeier, die unseren Sterbeämtern am Freitag voran geht. Nun war die Idee, etwas zu schaffen, was die Angehörigen der Verstorbenen mit nach Hause nehmen können, zum Gedenken an die Verstorbenen und als Zeichen der Solidarität der Trauernden mit der Pfarrgemeinde. Die Räte unserer Pfarreiengemeinschaft haben eine Gedenkkerze entwickelt, die ab Lichtmess, nach der Kerzenweihe, in jedem Sterbeamt benutzt wird und am Ende des Sterbeamtes den Angehörigen mit nach Hause gegeben wird.

Durch die Weihe der Kerzen wird diese dem alltäglichen Gebrauch entzogen. Sie dient ab dann nicht mehr primär dazu Licht zu spenden, oder eine wohlige Atmosphäre zu schaffen. Sie soll viel mehr über die Trauer hinaus auf Gott verweisen, auf unseren Herrn Jesus Christus, das Licht der Welt, auf den Grund unserer Hoffnung. So lade ich sie herzliche ein, auch ihre privaten Kerzen, die Sie mit in die Gottesdienste am 2. und 3. Februar zu bringen. Dort werden sie geweiht und dienen fortan das ganze Jahr über dem religiösen Zweck. Legen sie einfach Ihre Kerzen vor dem Altar ab. Im Gottesdienst werden diese dann gesegnet. Am Ende des Gottesdienstes können Sie diese dann mit nach Hause nehmen.

Ebenfalls am 2. und 3. Februar feiern wir das Gedenken an den Heiligen Bischof Blasius. Die Verehrung des Heiligen Blasius hat eine lange Tradition. Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs Blasius erbeten wir uns den Schutz vor Halskrankheiten und allem Bösen. Der Blasiussegen wird am dem 2. Februar und dann die ganze Woche über gespendet. Zuerst in allgemeiner Form und dann als Einzelsegen. Nach Aufforderung kommen Sie einfach nach vorne und erhalten den Segen. Um unnötig lange Wartezeiten zu verhindern, wird der Segen die ganze folgende Woche in jeder Messe ausgeteilt werden. Also machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihnen die Wartezeit am Samstag oder Sonntag zu lange sind, kommen Sie einfach in der Woche vorbei.

Der heilige Bischof Blasius galt als tugendhafter Mann und wurde darum in Sebaste in Armenien zum Bischof geweiht. Seine Zeit als Bischof ist aber nicht mit der der deutschen Bischöfe heutzutage zu vergleichen. Wegen seines Festhaltens an Jesus, wurde Bischof Blasius verfolgt und schließlich verlor er sein Leben. Die Heiden hatten es damals ganz besonders auf die Bischöfe und Priester abgesehen, denn sie dachten, haben wir die Hirten getötet, wird die Herde wohl auseinander laufen. Zu Lebzeiten, versuchte Bischof Blasius der Verfolgung durch Flucht zu entgehen. Er versteckte sich in einer Felsenhöhle im Berg Agäus, die Tiere des Waldes waren seine einzigen Gesellschafter. Als Freund Gottes und als liebevoller Mensch, waren die Triere auch lieb zu ihm, gehorchtem ihm. Sogar die wildesten von ihnen wurden zutraulich, legten sich zu seinen Füßen, ließen sich von ihm streicheln, und wenn sie verwundet waren, so kamen sie zum Bischof und ließen sich verbinden. So oft sie kamen und gingen, gab er ihnen seinen Segen.

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Grußwort zum neuen Jahr

Liebe Schwestern und Brüder,

Gott sei Dank hat das Neue Jahr angefangen. Die Feierlichkeiten sind eingestellt. Alltag tritt ein.

Spannend wird dieses neue Jahr 2019 trotzdem werden. Vieles steht an, vieles wird sich verändern, vieles wird neu werden.

Ende Januar wird sich der Helferkreis der Begegnungsstätte in Wemmetsweiler auflösen. Über Jahrzehnte oblag den ehrenamtlich Tätigen die Sorge für die Begegnungsstätte und deren Besucher. Viel wurde geleistet, viel wurde gefeiert, viel wurde erreicht zum Wohle der Kirche und zum Wohle des Ortes. Für all die vielen Handgriffe, für all das viele Planen, für all den Einsatz, den großen wie den kleinen, sei hier allen ein herzliches Wort des Dankes gesagt. Danke für Ihr Beispiel, danke für ihr Dasein.

Mit der Auflösung des Helferkreises kommt es für die Begegnungsstätte zu einer Zäsur. Die Räumlichkeiten, die in den Jahren für die Menschen zu einem Stück Heimat geworden sind, sollen nach dem Willen der Räte nicht ungenutzt leer stehen. Anforderungen an den Brandschutz und technische Ausrüstung würden hohe Investitionen verlangen, die mit Blick auf die rückläufige Entwicklung der Gläubigenzahlen nicht mehr zu rechtfertigen sind. Was läge da näher, als die Begegnungsstätte in ein Haus für die Zukunft der Pfarrei und des Ortes zu überführen. Mit der Aufgabe der Begegnungsstätte für die pfarrliche Nutzung, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Statt Abschied für immer, ginge die Begegnungsstätte an unsere Kinder, die damit einen größeren und moderneren Kindergarten erhalten würden. All das Engagement der Menschen über die Jahre wäre nicht verloren, sondern ginge sozusagen an die neuen Erben über. Ein echter Generationenwechsel. Bis zur endgültigen Klärung gilt es hier aber noch einiges an Planung und Beschlussfassungen bei Kita, Kirche und Politik zu fassen. Aber wir als Kirchengemeinde legen ein schlüssiges Konzept vor.

Zum Gesamtkonzept des pfarrlichen Lebens in Wemmetsweiler kommt neben der geplanten Übergabe der Begegnungsstätte, vor allem die Stärkung und Sicherung der kirchlichen Gruppierungen. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenhaus Immaculata ist es gelungen, den monatlichen Geburtstagskaffee der Seniorinnen und Senioren zu erhalten. Dieser findet in Zukunft im Begegnungscafe des Seniorenhauses statt. Auch die Gymnastikgruppe hat hier neue Heimat gefunden. Der Umbau des Pfarrhauses Wemmetsweiler wurde von den zuständigen kirchlichen Behörden in Trier genehmigt und wird uns in Zukunft barrierefreie Räumlichkeiten im Pfarrhaus zur Verfügung stellen. Mit Blick auf die Umsetzung der Diözesansynode am 1.1.2020 ist es unerlässlich, den Standort zukunftsfest zu machen.

Ich danke schon jetzt allen, die mithelfen an unserem Zukunftsprojekt weiter zu bauen. Näheres kann ich erst in den nächsten Pfarrbriefen mitteilen, wenn entsprechende Planungen vorliegen. Ich halte sie aber auf dem Laufenden. Versprochen.

Am Ende meines Grußwortes möchte ich allen Vereinen, Gruppierungen und allen Menschen danken, die im letzten Jahr zum Wohle der Menschen und zur Ehre Gottes ihre Arbeitskraft, ihren guten Willen und ihr Engagement in Merchweiler und in Wemmetsweiler eingebracht haben. Vielen Dank ihnen allen. Nur durch ihr Tun und Handeln, ihr Mitmachen und ihr Gebet sind wir wahrhaft lebendige Kirche vor Ort.

Ihnen allen und ihren Familien ein frohes und gesegnetes und vor allem ein spannendes neues Jahr 2019.

Ihr Pastor
Patrik Krutten

Ein Gebet

Ich möchte
Speise werden, um die Hungrigen zu sättigen,
Kleidung, um den Nackten zu bedecken,
Trank, um die Durstigen zu erfrischen,
Arznei, um den Magen der Schwachen zu stärken,
ein weiches Bett, damit sich die Müden ausruhen,
Heilmittel und Fürsorge, um die Leiden der Kranken, der Lahmen, der Verstümmelten, der Tauben, der Stummen usw. zu lindern,
Licht, um die geistlich und leiblich Erblindeten zu erleuchten.

Hl. Vinzenz Pallotti

Ein Zitat

Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.

Hl. Edith Stein
Sr. Teresia Benedicta a Cruce

Neuigkeiten aus dem Bistum Trier ...

... & aus der Bibel

Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn er, der die Verheißung gegeben hat, ist treu.

Hebr 10,23